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Botanischer Garten Gütersloh – »Für die Blumenwiese«, »100 Jahren Botanischer« (2012)
Botanischer Garten Gütersloh – »Für die Blumenwiese«, »100 Jahren Botanischer« (2012)
- Artikel aus dem Booklet »100 Jahre Botanischer«, Verlag Christian Schröter AGD, 2012.
#Gütersloh, 2012
Jeden Sommer stellen die 4 #Beete rund um den #Kugelahorn inmitten des Botanischen Gartens eine #Augenweide dar: Dort entfalten sich die Sommerblumen in ihrer schönsten Pracht. Um den Besuchern im Jubiläumsjahr eine Abwechslung zu bieten, hat das Team der #Stadtgärtner zusammen mit den #Landschaftsarchitekten »Orel und Heidrich« eine neues Pflanzkonzept entworfen: Da, wo bislang eher strenge Formen und Strukturen zu sehen waren, erstreckt sich nun ein Meer aus bunten Blumen.
»Wie ein #bunter #Blumenstrauß mit hohen und niedrigen #Pflanzen sollen die vier Beete auf die Besucher wirken«, fasst #Landschaftsarchitekt Andreas Heidrich in Worte, was mit dem gezielten Pflanzkonzept umgesetzt werden soll. Passend zum 100-jährigen Jubiläum erhält der Botanische damit ein neues Blumengesicht, das sich langfristig bewähren soll. In einem Workshop entwarfen die Gütersloher Stadtgärtner im Vorfeld verschiedene Konzepte, wie eine neue Bepflanzung aussehen könnte. Ideen und Anregungen erhielten sie dabei von dem erfahrenen Landschaftsarchitekten aus Franken. Umgesetzt wurde letztlich der Pflanzplan von Anne Stienemeier: Stolze 7.000 #Sommerblumen pflanzten die Gärtner daraufhin Mitte Mai in den Boden der vier Beete. Für die Unterbepflanzung hat sich das Team für #Silberfarbiges #Greiskraut entschieden, das mit vielen so genannten »Sonnentuffs und Schattentuffs« aufgemischt wird: Hohe #Amarant-Gewächse, das #Garten #Löwenmaul sowie die beliebten Dahlien und Zinnien zieren zusammen mit den Fiederblättrigen Schmuckkörbchen die Beete. Neben den zahlreichen Blumen in lilafarbenen, weißen und gelblichen Tönen haben die #Gärtner ein paar »#Einstreuer« gepflanzt, die direkt ins Auge fallen: Die #Spinnenblume und die #Tagetes sind mit ihren kräftigen Farben richtige Hingucker. »Diese Kombinationen kann man auch sehr gut zu Hause nachahmen«, rät Heidrich den Hobbygärtnern, sich ein Stück von dem großen Blumenstrauß im »Botanischen« auch in den eigenen Garten zu holen.
Landschaftsarchitekten »Orel und Heidrich«
Das Büro »Orel und Heidrich« ist eine renommierte Adresse für die Objektplanung und Freiraumplanung. Christine Orel gründete das Unternehmen vor 15 Jahren, der jetzige Firmenname entstand Anfang 2009, als der langjährige Mitstreiter Andreas Heidrich gleichberechtigter Partner wurde. Auch für das gesamte Team gilt: »Wir kennen uns lange, wir kennen uns gut und wir können uns punktgenau abstimmen. Das hilft uns, auch bei komplexen Projekten und Aufgabenstellungen immer ein hohes Qualitätsniveau zu halten«. Was ist eine »repräsentative Gestaltung« für den Außenbereich einer Firmenzentrale? Eine »ideale Lösung« für das Umfeld einer U-Bahn-Station? Ein »schöner« Garten? Es kommt auf den Ort und seine Umgebung, den Auftraggeber und seine Wünsche, die Nutzung und langfristige #Pflegbarkeit ab. Wenn eine Lösung diese Faktoren berücksichtigt und die Fragen beantwortet, ist sie gut. Das klingt einfach, erfordert aber ein hohes Maß an Professionalität und Einfühlungsvermögen: »Wir ringen bei jedem einzelnen Projekt aufs Neue um diese Art von Qualität. Und erreichen sie meist auch«, so Andreas Heidrich. Das Büro übernimmt dabei die Beratung, die Planung, die Bauleitung und die entsprechenden Pflegekonzepte. Christine Orel bietet darüber hinaus #Gartenseminare und intensive Workshops an.
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