

Nicht jeder Tag ist Tortentag – außer in Konditoreien. Trotzdem haben Ausbildungen oft auch ihre süßen und kreativen Seiten. Damit es die gibt, rät die Gewerkschaft NGG Ostwestfalen Lippe Jugendlichen im Kreis Gütersloh, sich die Ausbildung und den Betrieb genau anzugucken. Foto: Florian Göricke, NGG, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Gewerkschaft NGG rät: In den nächsten Wochen Startphase ins Berufsleben nutzen
#Gewerkschaft #NGG rät: In den nächsten Wochen Startphase ins Berufsleben nutzen
- Kreis Gütersloh bietet 719 freie Ausbildungsplätze – auch Hotels und Restaurants suchen noch 13 Auszubildende
Kreis Gütersloh, 6. August 2026
Gestern Schule, heute Ausbildung: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die #Arbeitsagentur noch 719 offene #Ausbildungsplätze im Kreis #Gütersloh. Darunter sind 13 freie Ausbildungsplätze in #Hotels, #Restaurants und #Gaststätten. Die #Lebensmittelindustrie im Kreis Gütersloh sucht 52 #Auszubildende. Und auch Bäckereien bieten noch 11 Jugendlichen eine Ausbildung – am Backofen genauso wie am Verkaufstresen. Darauf hat die #Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (#NGG) hingewiesen.
»Wer noch keine Ausbildung hat, sollte die nächsten Wochen als Startphase ins Berufsleben nutzen. Die meisten Betriebe sind da flexibel: Die Ausbildung muss nicht pünktlich am 1. August anfangen. Auch im September und selbst im Oktober geht da oft noch was«, sagt Thorsten Kleile. Der Geschäftsführer der NGG Ostwestfalen Lippe rät Jugendlichen, nicht auf Gelegenheitsjobs zu setzen, sondern auf einen Ausbildungsvertrag: »Wer sich in Betrieben später weiterentwickeln will, der braucht eine solide Ausbildung als Fundament. Die 3 Jahre Ausbildung sind gut investiert«, so Kleile.
Entscheidend sei allerdings, beim Ausbildungsbetrieb genau hinzugucken: »Das Geld, das ein Auszubildender verdient, muss passen. Dabei ist es wichtig, sich für einen Betrieb zu entscheiden, der Tariflöhne zahlt«, so Thorsten Kleile. Außerdem sollten Auszubildende darauf achten, dass es eine Jugendvertretung und #Auszubildendenvertretung (#JAV) gebe.
»Das ist eine Art ›Jugend Betriebsrat‹ der sich für die Interessen der jungen #Belegschaft starkmacht und zum Beispiel darauf achtet, dass der Rahmenplan für die #Ausbildung auch eingehalten wird. Der ist wichtig, damit Auszubildende nicht ausgenutzt werden. Denn was bringt es, wenn man mit Arbeiten zugeschüttet wird, die mit der Ausbildung selbst wenig oder nichts zu tun haben?«, so Thorsten Kleile.
So sollten angehende Bäckereifachverkäuferinnen darauf achten, nicht nur »zum #Brötchenschmieren im Hinterzimmer« abgestellt zu werden. »Sie müssen vor allem in den Verkauf und an die Kasse. Denn zur Ausbildung für eine #Bäckereifachverkäuferin gehört auch der kaufmännische Teil«, sagt Thorsten Kleile von der NGG Ostwestfalen Lippe.
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