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Foto: Christian Schröter, CC BY SA, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Früher wusste man noch, was man fuhr

Früher wusste man noch, was man fuhr

#Gütersloh, 2. August 2026

Es gab einmal eine Zeit, da war die Welt der Autos herrlich einfach.

Wer einen #Mercedes fuhr, hatte einen #Ponton, eine #Heckflosse, einen Strich Acht oder einen #W123. Wer #BMW mochte, fuhr einen Null Zwo oder einen #3er. Bei Audi genügte die Frage: »#80 oder #100?« Und bei #Volkswagen war ohnehin alles klar: #Käfer, #Golf, #Passat. Feierabend.

Heute braucht man für dieselbe Unterhaltung einen Produktmanager und einen Konfigurator.

Früher hieß es: »Ich fahre einen #Rekord

Heute: »Ich fahre einen GLC 300 de 4MATIC AMG Line Premium Plus Night Edition mit #Business Paket.« Bis man den Satz ausgesprochen hat, ist der Leasingvertrag fast abgelaufen.

Mercedes war einst der »gute Stern auf allen Straßen«. Irgendwann kam der »Baby Benz«, dann die A, B, C, E, G und S Klasse. Anschließend folgten CLK, CLS, CLA, CLE, GLA, GLB, GLC, GLE, GLS, EQA, EQB, EQE und EQS. Wer heute einen Mercedes bestellt, braucht weniger einen #Führerschein als gute Kenntnisse des Alphabets.

#BMW hielt sich zunächst tapfer. Aus dem 3er wurden irgendwann 1er, 2er, 4er, 6er, 8er sowie X1 bis X7. Dazu M, Z, Gran Coupé, Gran Turismo und Active Tourer. Früher fragte man: »Was fährt der Nachbar?« Heute lautet die spannendere Frage: »Weiß der Nachbar selbst noch, was er fährt?«

#Audi war einmal fast schon bescheiden. Audi 80. Audi 100. Vielleicht noch ein Audi 200. Wer es besonders ernst meinte, fuhr einen »#quattro«. Ein Geniestreich – technisch und sprachlich. »quattro« klingt bis heute nach #Alpenpass, #Schneesturm und Rallye WM. Heute gibt es A1 bis A8, Q2 bis Q8, S, RS und »e tron«. Man hat den Eindruck, Audi entwickelt inzwischen mehr Buchstaben als Autos.

#Volkswagen hatte einst die wohl sympathischsten Namen überhaupt. #Käfer, #Golf, #Passat, #Scirocco, #Jetta, #Polo. Viele davon klangen nach #Wind, #Landschaft oder einfach nach #Urlaub. Heute begegnen uns Taigo, T Roc, T Cross und die ID. Familie. ID.3, ID.4, ID.5, ID.7. Man wartet eigentlich nur noch auf den ID.42.

Und #Opel? Dort fuhr man einst #Rekord, #Commodore, #Admiral, #Diplomat oder #Senator. Das klang nicht nach Autohaus, sondern nach Kabinettssitzung. Wer einen Diplomat besaß, brauchte eigentlich nur noch einen #Chauffeur und eine #Aktentasche.

Natürlich waren die alten Autos nicht besser. Viele waren rostiger, lauter, durstiger und sicherheitstechnisch aus heutiger Sicht abenteuerlich. Ein #Fiat #Panda bestand gefühlt aus 2 #Gartenstühlen mit #Dach. Ein leichter Seitenaufprall konnte den wirtschaftlichen Totalschaden einleiten, bevor der Unfallgegner überhaupt ausgestiegen war.

Aber sie hatten etwas, das vielen heutigen Autos fehlt: #Charakter.

Ein #W123 war ein W123. Ein #Manta war ein Manta. Ein Käfer war ein Käfer. Niemand musste erklären, ob es sich um die Performance Line mit Premium Paket oder die Black Edition mit Tech Plus handelte.

Vielleicht liegt genau darin der eigentliche Wandel. Früher bauten die Hersteller #Automobil #Ikonen. Heute verwalten sie #Modellportfolios.

Und falls Sie sich jetzt fragen, welches Auto Sie eigentlich fahren: Schauen Sie einfach hinten auf den Kofferraumdeckel. Dort steht es. Hoffentlich.

#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT

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