

»Seite an Seite«, Joseph Carlebach Platz, Hamburg, 27. Januar 2026. Foto: Valérie Wagner, Ulrich Mertens, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Kunstprojekt gegen Antisemitismus im Öffentlichen Raum: Ausstellungen in Hamburg ab dem 29. Mai 2026
#Kunstprojekt gegen #Antisemitismus im Öffentlichen Raum: Ausstellungen in Hamburg ab dem 29. Mai 2026
#Hamburg, 22. Mai 2026
Das Kunstprojekt »Seite an Seite« zur Sichtbarmachung jüdischen Lebens im Öffentlichen Raum wurde von der Künstlerin Valérie Wagner initiiert und 2025/26 zusammen mit dem Drohnenpiloten Ulrich Mertens umgesetzt.
Bei 6 Fotoaktionen haben sich Hamburger gegen #Antisemitismus und für #Solidarität mit jüdischen Menschen positioniert: Die Projektbeteiligten haben sich an bekannten Orten in Hamburg zu großen Davidsternen aufgestellt, die von Valérie Wagner und Ulrich Mertens von oben mit der Drohne fotografiert wurden.
Die Motive kehren nun dorthin zurück, wo sie entstanden sind und wo jüdisches Leben mit diesem Projekt sichtbar gemacht werden soll: in den öffentlichen Raum.
Ob als #Plakate an Litfaßsäulen, auf Werbeflächen in der U Bahn Station oder an Gebäudefassaden: Die Aufnahmen zeigen jüdisches Leben als festen Bestandteil der Stadtgesellschaft und setzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Verantwortung mitten in der Stadt.
Die Fotografien sind ab Ende Mai 2026 zu sehen: vom 29. Mai bis zum 8. Juni 2026 im U Bahnhof Steinstraße als Großplakate, ab dem 31. Mai 2026 im #Oberhafenquartier, ab dem 1. Juni 2026 an Litfaßsäulen hamburgweit und ab dem 2. Juni 2026 an der #Hauptkirche Sankt Petri (außen und innen).
Dort findet am 2. Juni 2026 um 18 Uhr die offizielle Eröffnung der 4 Ausstellungen statt. Im Anschluss führt Valérie Wagner durch die Ausstellungen im Öffentlichen Raum.
Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog mit einem Grußwort des Kultursenators Dr. Carsten Brosda und mit Beiträgen von Stefan Hensel, Dr. h. c. Sonja Lahnstein Kandel und Nina Petri. Die Publikation enthält zudem Statements der Mitwirkenden und eine Projekteinführung von Valérie Wagner.
Ausstellungen
- 29. Mai bis 8. Juni 2026, Bahnsteig U Bahnhof Steinstraße (U 1)
- 31. Mai bis 8. August 2026, Oberhafenquartier, Durchgang zum Oberhafenquartier Garten (8 bis 23 Uhr), Stockmeyerstraße 43, 20357 Hamburg
- 1. bis 15. Juni 2026, Litfaßsäulen in ganz Hamburg
- 2. bis 19. Juni 2026, Fassade Hauptkirche Sankt Petri (24/7) und Innenraum (montags, dienstags, donnerstags, freitags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs 10 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 17 Uhr, sonntags 9 bis 20 Uhr), Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg
Veranstaltungen
- 31. Mai 2026, 18 Uhr, Eröffnung der Ausstellung im Oberhafenquartier mit Valérie Wagner und Nina Venus (Kuratorin)
- 2. Juni 2026, 18 Uhr Eröffnung der Ausstellung in der Hauptkirche Sankt Petri mit Dr. Jens Martin Kruse (Hauptpastor Sankt Petri), Dr. Sabine Bamberger Stemmann (Direktorin Landeszentrale für politische Bildung), Daniel Sheffer (Vorsitzender der Stiftung Bornplatzsynagoge) und Valérie Wagner. #Musik Stefan Goreiski, #Akkordeon
- 9. Juni 2026, 18.30 Uhr, Künstleringespräch mit Valérie Wagner, Moderation: Nina Venus (Kuratorin), Veranstalter: Freundeskreis des Hauses der #Photographie, Durchgang zum Oberhafenquartier Garten, Stockmeyerstraße 43
- 19 Juni 2026, 18.30 Uhr Finissage, Künstleringespräch mit Valérie Wagner und Mitwirkenden der Fotoaktionen, Moderation: Daniel Kaiser, #NDR
Mit Unterstützung der Stiftung Bornplatzsynagoge und der Jüdischen Gemeinde Hamburg, gefördert von der ALE Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, dem Bezirksamt Hamburg Mitte, der Behörde für #Kultur und #Medien Hamburg, der Hauptkirche Sankt Petri, der »Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm«.
Valérie Wagner Photography
Valérie Wagner hat als Stipendiatin des #Studienwerks #Villigst in #London Fine Art studiert. Sie lebt und arbeitet seit 1992 als freie Fotografin und Künstlerin in Hamburg. Im Zentrum von Valérie Wagners künstlerischem Schaffen steht der Mensch, seine Beziehung zu sich selbst und zur Umwelt. Ihre Projekte setzt sie als serielle Arbeiten um, die einem konzeptionellen Ansatz folgen. Neben zahlreichen Ausstellungen und Veröffentlichungen wurde die Künstlerin mit Stipendien und dem »Kunstpreis Ökologie« ausgezeichnet. Mehr …
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