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Charité informiert über den Gesundheitszustand des an Ebola erkrankten Patienten
#Charité informiert über den Gesundheitszustand des an #Ebola erkrankten Patienten
- Erste Stellungnahme
#Berlin, 22. Mai 2026
Die #Charité – #Universitätsmedizin Berlin hat am 20. Mai 2026 einen mit dem Ebolavirus infizierten US amerikanischen Staatsbürger auf ihrer #Sonderisolierstation aufgenommen. Einen Tag später folgten die Ehefrau und vier Kinder. Für die Frau und die Kinder wurde behördlich eine verpflichtende #Quarantäne angeordnet.
Bei dem Patienten wurde das #Bundibugyo Virus, eine Art des Ebolavirus, mit einem #PCR Test eindeutig nachgewiesen. Er zeigt deutliche Krankheitssymptome und ist stark geschwächt, aber er ist momentan nicht kritisch krank und benötigt derzeit keine intensivmedizinischen Maßnahmen oder Organersatzverfahren. Da sich der Verlauf der Erkrankung aber ändern kann, wird er weiterhin engmaschig überwacht und behandelt. Er befindet sich im Hochsicherheitsbereich der Sonderisolierstation.
Die Ehefrau und die Kinder des Patienten, die als Hochrisikokontakte eingestuft werden, sind aktuell symptomfrei und befinden sich in einem getrennten Teil der Station in Quarantäne. In einem 1. PCR Test konnte keine Ebolavirus Infektion nachgewiesen werden.
Neben der bestmöglichen medizinischen Versorgung ist es das Ziel der Charité, die Familie in dieser schwierigen Situation gesamthaft zu unterstützen. Auf der Station besteht die Möglichkeit einer Betreuung durch Psychologen der Charité, außerdem wurde ein Patientenzimmer soweit möglich kindgerecht gestaltet und mit Spielzeug ausgestattet, um den Kindern eine Beschäftigungsmöglichkeit und Ablenkungsmöglichkeit zu schaffen.
Die Ehefrau und die Kinder dürfen den Bereich, in dem sich der infizierte Patient befindet, nicht betreten. Kontakt zum Ehemann und Vater ist aber durch eine Glasscheibe zu seinem Isolationszimmer möglich. Über eine Sprechanlage können die Familienmitglieder miteinander reden.
Die Sonderisolierstation der Charité ist nicht nur die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland, sondern auch die einzige, die Infektiologie und Intensivmedizin unmittelbar miteinander verbindet. Beide Expertisen kommen hier aus einer Hand; das Personal wird regelmäßig speziell geschult. Die Sonderisolierstation der Charité ist eine hochspezialisierte Infrastruktur für die Versorgung von Patienten mit hochansteckenden lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten sowie für medizinische Lagen mit unklaren biologischen, chemischen oder radiologischen Kontaminationen, sogenannte #CBRN Lagen. Die Station ist eine in sich geschlossene und geschützte Einheit und ermöglicht die sichere Isolation, #Diagnostik und #Behandlung von bis zu 20 Personen gleichzeitig, ohne die regulären Krankenhausabläufe zu beeinträchtigen. Mehr …
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