

Foto: Egbert Haneke. Bilder: Michael Stich, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Michael Stich, »Push Boundaries«, Galerie Mond Fine Arts, Berlin, 31. Mai bis 30. Juli 2026
Michael Stich, »Push Boundaries«, Galerie Mond Fine Arts, #Berlin, 31. Mai bis 30. Juli 2026
- Die Ausstellung »Push Boundaries« in der Galerie Mond Fine Arts ist Michael Stichs erste Ausstellung in Berlin.
#Berlin, 19. Mai 2026
Den meisten ist #Michel #Stich als einer der besten deutschen #Tennisspieler bekannt. Unvergessen das #Wimbledon Finale 1991, das Stich als bisher letzter Deutscher für sich entscheiden konnte. Michael Stich interessierte sich bereits während seiner Sportkarriere für #Malerei: zunächst als Ausstellungsbesucher und Sammler zeitgenössischer Kunst. Dies und der Austausch mit Künstlern inspirierten ihn dazu, selbst mit dem Malen zu beginnen und diese Leidenschaft nach Ende seiner aktiven Karriere zu einem prägenden Teil dieses neuen Lebensabschnitts zu machen.
Malte er zunächst nur für sich selbst, entschied sich Stich 2022 nach rund 20 Jahren des Experimentierens, seine Werke erstmals auszustellen. Stichs abstrakte Arbeiten versteht er als Spiegelbild seiner Persönlichkeit. Dabei ist der Prozess des Malens für ihn das Spannendste: von der Idee unter Einsatz von #Farbe und #Technik hin zu den Kompositionen. Besonderen Wert legt der Künstler dabei auf die Materialität: Neben #Leinwand oder Jute sind inzwischen zahlreiche Werke auf hauchdünnem #Japanpapier und #Chinapapier entstanden.
In der Werkschau »Push Boundaries« werden erstmals Arbeiten gezeigt, die auf und in Wannen aus Aluminiumblech gemalt sind, womit sich der Künstler von der hauchzarten Struktur des Papiers hin zu starrer Materialität bewegt. Dennoch erleben die Betrachtenden die Arbeiten als etwas Natürliches, Lebendiges, denn sie scheinen den Blick in einen Raum zu gewähren, der sich in der eigenen Fantasie noch vergrößert. Farben, Linien und Strukturen lösen sich von eindeutiger Gegenständlichkeit und erzeugen stattdessen Atmosphären.
Michael Stich ist ein Beispiel dafür, wie vielseitig der Mensch sein kann. Er verkörpert die Verbindung zweier Welten, die gewöhnlich voneinander getrennt gedacht werden: der Welt der absoluten körperlichen Präzision und jener der offenen künstlerischen Imagination. Doch es gibt Gemeinsamkeiten: Der Tennisspieler und der Künstler arbeiten beide an der Grenze zwischen Kontrolle und Freiheit. Zu viel Kontrolle erzeugt Starrheit. Zu viel #Freiheit führt ins Chaos. Eleganz entsteht dort, wo Disziplin unsichtbar wird. Und so könnte man resümieren: Jede große Kunst enthält eine verborgene Choreografie und jeder große Sport eine verborgene Ästhetik.
Ein großartiger Spieler erzeugt den Eindruck von Leichtigkeit, obwohl hinter jedem Schlag jahrelange Disziplin steht. Auch Stichs Kunst lebt von diesem Spannungsverhältnis: Kontrolle und Offenheit, Ordnung und spontane Geste existieren nebeneinander. Seine Bilder wirken oft nicht konstruiert, sondern entwickelt – als hätten sie sich aus einem inneren Rhythmus heraus entfaltet.
Mit seiner Malerei möchte Stich nicht nur etwas von sich selbst preisgeben, sondern er möchte die Betrachtenden berühren und dazu ermutigen, eigene Gedanken und Empfindungen freizusetzen und vielleicht auch selbst gesetzte Grenzen zu reflektieren und zu verschieben: Push Boundaries. Im Rahmen der Ausstellung wird es auch eine Versteigerung farbbespritzter Sneaker von Michael Stich geben. Der Erlös kommt seiner Stiftung zu Gute. Startpreis: 950 Euro.
Biografie
- Tennisprofi 1988 bis 1997
- Gründung der Michael Stich Stiftung für #HIV #infizierte und von #Aids betroffene #Kinder und #Jugendliche 1994
- Davis Cup Teamchef 2002
- Direktor des #ATP Turniers am #Hamburger #Rothenbaum 2009 bis 2018
- Mitbegründer und Aufsichtsratsmitglied der Hanseatic Rückenzentrum Holding seit 1999
Ausstellungen
- 2022, »#SecureSurroundingsForBeauty«, Einzelausstellung Galerie #Paffrath, #Düsseldorf
- 2023, »If You Can …«, Einzelausstellung Galerie Paffrath, Düsseldorf
- 2023, »#SMAC«, Pop up Ausstellung in Hamburg mit dem Berliner Künstler Christian Awe
- 2024, Gestaltung der #Sonderbriefmarke »Courage« für die Briefmarkenserie »Faszination der Spiele« anlässlich der Olympischen Sommerspiele in #Paris, Stiftung Deutsche Sporthilfe
- 2025, »Jenseits von Farben – die Faszination von Schwarz und Weiß«, Einzelausstellung #Ketterer Kunst, #Köln
- 2025, »Kunst im Dialog«, Gruppenausstellung mit Juan Amador, Kunsthalle Messmer
- 2025, 37. »KunstTage Rhein Erft«, Gruppenausstellung, #Abtei #Brauweiler
- 2025, »PK contemporary«, Gruppenausstellung mit David Fried, Martin Klimas, Michael Souvignier (kuratiert von Stephan Kaluza), Düsseldorf
- 2026, »Push Boundaries«, Einzelausstellung Galerie Mond Fine Arts, #Berlin
31. Mai bis 30. Juli 2026, #Galerie #Mond #Fine #Arts, Bleibtreustraße 17/ Ecke Mommsenstraße, 10623 Berlin, dienstags bis freitags 12 bis 18 Uhr, samstags 12 bis 16 Uhr, mehr …
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