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100 Jahre Engagement für Frauen in der Kultur – GEDOK OWL

100 Jahre Engagement für Frauen in der #KulturGEDOK OWL

  • »Eine Idee im Dauertest«, Künstlerinnen der GEDOK OWL zwischen Tradition und Moderne

GEDOK, 18. Mai 2026

Mit #Ausstellungen und #Konzerten, #Aufführungen, #Lesungen, #Live #Performances, mit allerlei #Projekten, #Teilhaben, #Dabeisein, #Mitmachen begeht die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden #GEDOK ihren 100. Geburtstag. Bundesweit zeigen in diesem Jahr 23 regionale Gruppen, was in ihnen steckt.

Zur Geschichte zwischen 1926 und 2026 gehört auch die Entwicklung der GEDOK.

Unter dem Namen »Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen« gründete die Mäzenin Ida Dehmel 1926 in #Hamburg die GEDOK.

Künstlerinnen der angewandten, bildenden und darstellenden #Kunst, Filmemacherinnen, Fotografinnen, Literatinnen, Musikerinnen, diejenigen, die sich interdisziplinär ausdrücken oder neue Medien nutzen, finden in der GEDOK Raum für Begegnung, Austausch, Interaktion, Förderung, vor allem Öffentlichkeit und damit Sichtbarkeit. In dieser zukunftsweisenden Struktur manifestiert sich das Alleinstellungsmerkmal der GEDOK.

Binnen kurzer Zeit hatte der Verband 7.000 Mitglieder, Frauen verschiedener sozialen Schichten. Es ging um die Erhöhung der Erfolgschancen in einem männerdominierten Kunstbetrieb. Förderinnen wie die Sozialpolitikerin und Kulturpolitikerin Edith Mendelssohn Bartholdy oder die Kunsthistorikerin, Sammlerin und Mäzenin Rosa Schapire unterstützten dieses Ziel.

Bekannte Autorinnen wie Ricarda Huch oder Annette Kolb, bildende Künstlerinnen wie Clara Rilke Westhoff, Milly Steger, Anita Ree oder Käthe Kollwitz, die Tänzerin Mary Wigmann, Komponistinnen wie Alice Samter oder Grete von Zieritz bekannten sich mit ihrer Mitgliedschaft zur GEDOK.

Nach Hitlers Wahlsieg am 30. Januar 1933, dem Ermächtigungsgesetz und dem ersten Boykottaufruf gegen Juden am 1. April gingen die politischen Veränderungen rasant vor sich. Für die GEDOK waren die Konsequenzen dramatisch. Am 22. April 1933 drangen SA Leute in die Hamburger Mitgliederversammlung ein, zwangen Ida Dehmel wegen ihrer jüdischen Herkunft zum Rücktritt von all ihren Ämtern und lösten die Versammlung mit Gummiknüppeln auf.

In die Satzung wurde eine arische Herkunft aufgenommen.

Viele Verbände und Künstlerinnen traten aus. Jüdische Künstlerinnen wurden verboten, einige emigrierten und etliche wurden in Konzentrationslagern umgebracht. Ida Dehmel nahm sich vor dem Zugriff der NS das Leben. Nach Kriegsende wurde mit Genehmigung der alliierten #Militärregierung die GEDOK 1948 in Hamburg neu gegründet.

Inzwischen gibt es wieder 3.000 Mitglieder in den verschiedenen Ortsgruppen, wovon eine die GEDOK #OWL ist. Die GEDOK OWL feiert das 100jährige Jubiläum mit 4 Ausstellungen wovon die 3. Ausstellung in den Räumen der Serpil Neuhaus Galerie stattfindet. Das Thema: »Frauen Künste Netzwerk, eine Idee im Dauertest« , greift die Geschichte der GEDOK auf. Künstlerinnen beschäftigen sich mit Kolleginnen, die vor ihnen waren. Mit ihrem Leben, ihrer Arbeit als Inspirationsquelle, aber in der eigenen Ausdrucksweise. Man darf gespannt sein.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT

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