

»amarcord« beim Abschlusskonzert des Festivals »a cappella« in Leipzig. Foto: Uwe Schürmann, »a cappella«, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Das 26. Festival »a cappella« ist im ausverkauften Leipziger Gewandhaus zu Ende gegangen
Das 26. #Festival »a cappella« ist im ausverkauften Leipziger Gewandhaus zu Ende gegangen
- Ein frenetisches 26. Festival »a cappella« begeisterte mit zahlreichen musikalischen Highlights rund 6.800 Zuhörer
#Leipzig, 11. Mai 2026
Leipzigs #Messeplatz für A cappella Gesang aus aller Welt ging am Samstagabend im ausverkauften Großen Saal des Gewandhauses zu Ende. Das Internationale Festival für Vokalmusik »a cappella« Leipzig brachte in seiner 26. Ausgabe wieder 9 Tage lang #Vokalmusik verschiedenster Couleur in #Konzertsäle und #Kirchen der Stadt sowie auch unter freien Himmel. Insgesamt rund 6.800 Ohrenpaare lauschten erwartungsvoll Gesängen aus Ländern wie #Georgien und #Armenien, europäischer #Renaissance, romantisch poetischem aus #Deutschland bis hin zu Vocal Jazz aus den #USA. Die 11 Konzerte und viele kleinere Veranstaltungen waren hinsichtlich der Besucherkapazität zu rund 85 Prozent ausgelastet, die Stimmung und Hingabe aber jedes Mal zu 100 Prozent großartig.
Eröffnet wurde das Festival, dass das Leipziger Vokalensemble amarcord erstmals 1997 ausrichtete, am 1. Mai 2026 mit einer Premiere: amarcord und »a cappella« gastierten zum 1. Mal in der #Oper #Leipzig, wo das #Leipziger #Quintett ein Programm mit Werken Albert Lortzings und zur Leipziger #Romantik darbot – auf gewohnt höchstem, unterhaltsamem Niveau. Die Kooperation zwischen »a cappella« und der Oper Leipzig und ihrem #Lortzing Festival setzte sich tags darauf vor der Oper fort: Dort gab es bei strahlender Frühlingssonne ein Biedermeierfrühstück für die Stadt (von den Leipzigern auch teils in historischen Outfits zelebriert) sowie eine Open Stage für regionale Chöre auf dem Augustusplatz. Schätzungsweise 1.000 Menschen genossen dieses einmalige Event im Laufe des Tages. Am Abend dann genoss das »a cappella« Publikum die Schönheit spanischer Renaissance Werke in der Peterskirche. Das spanische Ensemble »La Grande Chapelle« verzückte die Zuhörer dabei mit prachtvollen, leidenschaftlichen Klängen. Der vergangene Sonntag wiederum gehörte dann der Sparte »A cappella Pop«, vertreten durch das Quintett »#anders« aus #Freiburg, die erst in einem Familienkonzert und dann am Abend mit ihrem neuen Programm »so kurz davor« für beste Stimmung, großes Song #Kino und nahbare Momente sorgten.
Im Reigen der A cappella Rundreise, die das Festival so oft und auch in diesem Jahr war, folgten dann umjubelte Auftritte des »#Ingenium Ensembles« – eines der versiertesten Vokalensembles Sloweniens, das in seinem Konzert gleich eine musikalische Reise durch das Leben unddie gesamte Genrebreite des A cappella Genres unternahm – und der georgischen Gruppe »The Bookmarks«, 7 blutjunge Gesangstalente, die 2025 den Nachwuchswettbewerb des Festivals gewannen und in ihrem Preisträgerkonzert erneut bewiesen, wie beeindruckend sie komplexe Stücke zwischen Jazz und georgischem #Folk zu performen wissen.
Auch ein britisches Vokalensemble fehlte nicht im 26. »a cappella« Jahrgang: Diesmal waren es »I Fagiolini«, die aktuell ihr 40. Ensemblejubiläum feiern und in einer Auswahl von Renaissancestücken und zeitgenössischen Stücken außerordentlich expressiv und stimmstark demonstrierten, dass sie nach wie vor eine beeindruckende Größe der Vokalmusikgemeinschaft sind. Die #Lutherkirche war bei ihrem Konzert ebenso voll mit begeistertem Publikum wie tags darauf die #Evangelisch #Reformierte #Kirche, die bei »a cappella« traditionell der Ort für vokale #Weltmusik ist. Diesmal war das »Nairyan Ensemble« aus #Armenien zu hören, ein #Frauenquartett, das dem Publikum die Gesänge seiner Heimat mit bezauberndem Klang, großer Vielfalt und zudem parallel mit Gebärdensprache näher brachte – ein kultureller Austausch, wie er eindrücklicher kaum sein kann. Das letzte Einzelkonzert der Festivalausgabe war dann eines einer legendären Gruppe: In seinem letzten aktiven Jahr gastierte das amerikanische Vocal Jazz Quartett »New York Voices« noch einmal bei »a cappella« und zündete – begleitet von einem versierten Jazztrio ebenso wie in reinen A cappella Nummern – ein waschechtes #Jazz #Feuerwerk voller spektakulär Soli, intensiver Performance und beeindruckender Lässigkeit. Einmal mehr: full house und großer Jubel.
Anders konnte es auch beim traditionellen Abschlusskonzert im Großen Saal des Gewandhauses sein, bei dem die New York Voices gemeinsam mit dem »Nairyan Ensemble« und den »a cappella« Gastgebern »amarcord« auftraten sowie als Spezialgäste auch das Ensemble »#niniwe« und das 41 köpfige Leipziger Vokalensemble (in seinem 50. Jahr) zu erleben waren. Der Abend zog den Bogen musikalisch und inhaltlich von stillem Gedenken bis zu groovenden A cappella Songspektakeln (inklusive Publikumsbeteiligung) und bot emotionale Momente und fantastische Klänge – das »a cappella« Festival in a #nutshell.
Parallel zu den Festivalkonzerten gab es bei »a cappella« dieses Jahr erstmalig eine »Academy« statt eines Wettbewerbs, die sich an Nachwuchsvokalensembles richtete. Vier junge Gruppen aus Deutschland ergriffen hier die Gelegenheit, an Workshops und Coachings teilzunehmen und sich damit Input und Inspiration von verschiedenen A cappella Experten mit auf ihren weiteren Weg mitzunehmen. Sie arbeiteten mit Juan Garcia, Winnie Brückner, Evelyn Klaunzer, den ehemaligen »King’s Singers« Mitgliedern Simon Carrington und Stephen Connolly sowie Prof. Dr. Michael Fuchs an Themen wie Arrangment, Improvisation, Stimmgesundheit, Ensembleklang und Performance und zeigten sich den neugierigen »a cappella« Zuhörern auch in einem gemeinsamen Konzert, dem »a cappella Showcase«.
#Festival und #Academy waren mit diesen zahlreichen Eindrücken und der offenen, familiären »a cappella« Atmosphäre für die Ensembles, die Gäste und das Festivalteam ein voller Erfolg – 9 Tage voller großartiger Konzertmomente. Im kommenden Jahr wird dieses Erlebnis fortgesetzt – bei der 27. Auflage von »a cappella«, vom 28. Mai bis zum 5. Juni 2027.
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