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NOW Kommentar: ESC, Israel und Gaza

#NOW #Kommentar: #ESC, #Israel und #Gaza

#Gütersloh, 12. Mai 2026

Die Debatte um den Eurovision Song Contest (ESC) dreht sich derzeit fast nur noch um #Boykotte, #Ausschlüsse und #Empörung. #Spanien hier, die #Niederlande dort, Proteste gegen #Israel – alles maximal aufgeladen. Aber vielleicht wäre die interessantere Frage eine ganz andere: Warum denkt eigentlich kaum jemand darüber nach, statt auszugrenzen lieber zusätzliche Stimmen sichtbar zu machen?

Wenn der ESC sich ohnehin ständig als großes Projekt von #Vielfalt, #Verständigung und #kultureller #Offenheit präsentiert, dann wäre ein palästinensischer #Gastauftritt oder ein Sonderformat aus #Gaza #Strip doch zumindest eine konstruktivere Idee als der nächste #Boykottaufruf. Nicht als Ersatz für irgendwen, nicht als Strafmaßnahme gegen irgendwen, sondern schlicht als kulturelle Präsenz.

Natürlich wäre das organisatorisch und politisch kompliziert. Der #Wettbewerb läuft über die European Broadcasting Union, es gibt #Regularien, #Mitgliedschaften und jede Menge diplomatische Fallstricke. Aber wenn man für jede #Lichtshow, jede #Drohnenkamera und jede #gigantische #Bühnenproduktion Lösungen findet, dann würde man auch dafür einen Weg finden – notfalls außer #Konkurrenz oder als offizieller #Gastbeitrag.

Und ja: Natürlich gibt es #palästinensische #Künstler. Wie überall entstehen auch dort #Musik, #Kunst und #Kultur – trotz schwierigster Bedingungen. Gerade deshalb wäre Sichtbarkeit vielleicht sinnvoller als symbolische Ausschlüsse.

Das wäre zumindest einmal ein Signal, das nicht auf #Eskalation basiert.

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