»Water Light Festival 2026«, Brixen erstrahlt im Zeichen des Friedens, 29. April bis 16. Mai 2026Zoom Button

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»Water Light Festival 2026«, Brixen erstrahlt im Zeichen des Friedens, 29. April bis 16. Mai 2026

»Water Light Festival 2026«, #Brixen erstrahlt im Zeichen des Friedens, 29. April bis 16. Mai 2026

#Brixen, 8. April 2026

Vom 29. April bis zum 16. Mai 2026 verwandelt sich Brixen in eine #Bühne aus #Licht, #Klang und zeitgenössischer #Kunst. Das »Water Light Festival« kehrt mit seiner bislang ambitioniertesten Ausgabe zurück: Mehr als 20 #Installationen und #Performances von 24 Künstlern und Kollektiven aus 13 Ländern entfalten sich im historischen Stadtkern, entlang der #Wasserläufe und bis hin zur Festung Franzensfeste. Im Zentrum dieser Ausgabe steht ein Thema, das selten so dringlich war: der #Frieden.

Ein #Festival, das zur Sprache des Friedens wird

Das »Water Light Festival 2026« markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Veranstaltung. Erstmals ist das Festival Teil eines europäischen Projekts, das sich dem Frieden widmet: »Imagine Peace«, ein Netzwerk aus 5 internationalen #Light #Art #Festivals in #Dänemark, #Deutschland, #Norwegen, #Kroatien und #Italien, cofinanziert von der #Europäischen #Union. Brixen ist die einzige italienische Stadt in dieser kulturellen #Allianz.

Das Thema Frieden durchzieht die gesamte Ausgabe wie ein leuchtender Faden. Nicht als Schlagwort, sondern als offene Fragestellung: Die Installationen liefern keine Antworten – sie schaffen Räume. Licht – immateriell, verbindend, universell – wird zum Medium, um Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Perspektiven zu schlagen. In einer Zeit globaler Spannungen versteht sich das Festival als offener Ort der Reflexion und Begegnung.

»Licht ist ein immaterielles Medium, das dennoch eine starke emotionale und gesellschaftliche Wirkung entfalten kann«, erklärt Nika Perne, Kuratorin der konzeptuellen Linie und der internationalen künstlerischen Positionen im Rahmen von »Imagine Peace«. »Unser Ziel ist es, Werke zu zeigen, die nicht illustrieren, sondern Fragen stellen – die Räume öffnen, in denen Bedeutung im Dialog mit dem Publikum entsteht.«

Themen: #Frieden, #Erinnerung, #Identität, #Nachhaltigkeit

Die 24 Werke zeichnen ein vielschichtiges Panorama zeitgenössischer Lichtkunst mit Themen, die miteinander in Dialog treten.

Frieden und kollektive Verantwortung

Mehrere Installationen widmen sich direkt Fragen des Zusammenlebens und der gemeinsamen Verantwortung. Alessandro Lupi zeigt mit »Identity« (Garten des Hotels »#Jarolim«) ein schwebendes, spitzenloses Tetraeder, das Machtstrukturen hinterfragt: Wer sich nähert, sieht sein Spiegelbild in eine Wolke aus Licht zerfallen – ein Anti Ego, das Empathie fördert. Das norwegische Studio »#Void« bringt mit »Nadir« im #Guggenbergpark eine umgekehrte #Pyramide – Symbol für umgekehrte Machtverhältnisse – deren Oberfläche aus Fresnel Linsen das Bild eines Lagerfeuers evoziert: Sinnbild für Gemeinschaft und Gastfreundschaft.

Das spanische Kollektiv »#Luzinterruptus« verwandelt den #Domplatz mit »On Blank Pages« in ein lebendiges Archiv aus tausenden weißen Seiten – ein Raum für persönliche wie politische Stimmen, in den jede und jeder seine Gedanken einbringen kann.

Besonders eindrücklich ist »Sette Arrese« von Giulio Boccardi (#Trient): 7 Tage lang schwebt der Künstler an der Vertikale in der Luft und hisst jeden Abend bei Sonnenuntergang eine weiße Fahne – eine poetische, stille Geste gegen Gewalt. Eine asketische Praxis des »Sich Hingebens«, die zum Nachdenken über Ego, Empathie und gemeinsame Verantwortung für Frieden einlädt.

Erinnerung an den Krieg und weibliche Stimmen

Einige der bewegendsten Werke entstehen aus unmittelbarer Kriegserfahrung. Die ukrainische Künstlerin Julia Shamsheieva zeigt mit »Voice of Ukraine« am Maria Hueber Platz eine audiovisuelle Animation über Stärke und Resilienz getragen von weiblichen Figuren aus der Mythologie: #Dolya, #Nedolya, #Bereginya und #Morena. Traditionelle Gesänge verschmelzen mit zeitgenössischen Klangwelten.

Das Kollektiv »#Lysteater« – gegründet von 2 in Norwegen lebenden ukrainischen Künstlerinnen – bringt mit »Imagine Peace« eine #Sandanimation in die #Frauenkirche. Aus weiblicher Perspektive erzählt, wird hier die Einzigartigkeit jedes Lebens sichtbar im Kontrast zur Anonymität des Krieges.

Claudia Reh (Deutschland) greift mit »Fractions« in den #Großen #Lauben die japanische #Kintsugi Technik auf: Zerbrochenes wird mit Gold repariert. Fragmente aus früheren Festivals fügen sich zu einem gemeinsamen Bild – Frieden als fortlaufender Prozess.

Identität, Grenzen und kultureller Dialog

Auch Fragen von Identität und Grenzräumen stehen im Fokus. Die Installation »A Mesa Usc« des Kollektivs »Kokoschka Revival«, erstmals in der #Festung #Franzensfeste gezeigt, verbindet deutsche und ladinische Dialekte und widmet sich der weiblichen Erinnerungskultur. Ausgangspunkt sind Aufnahmen aus Friaul Julisch Venetien, erweitert um Stimmen aus #Südtirol.

Die dänische Künstlerin Eva Esmann Behrens präsentiert auf dem #Weißen #Turm »Walking Towards Peace« – eine Arbeit, die gemeinsam mit der lokalen Gemeinschaft entstand und historische Textilien aus der Bronzezeit einbindet. Ein Weg durch die Zeit, der Verbundenheit mit Natur, Vergangenheit und Mitmenschen feiert.

#Technologie, #Macht und #Nachhaltigkeit

Auch zentrale Fragen der Gegenwart finden Raum. Gan Jian (China) installiert mit »Cornerstone.Integ« in der Hofburg eine monumentale audiovisuelle Arbeit: Ein vertikaler Lichtstrahl als symbolische Achse untersucht das Verhältnis von Technologie, Macht und Spiritualität.

Das italienische Duo »Liminal State« macht mit »+3° Hot Machines« im #Urban #Lab des #Areal #Schenoni die unsichtbare Wärme von Maschinen erfahrbar – von der Glühbirne bis zum Rechenzentrum – und deren Auswirkungen auf den Planeten.

Nachhaltigkeit wird selbst zur künstlerischen Praxis: »Visualia Studio« (#Kroatien) errichtet mit »#Pallets« eine #Lichtskulptur aus lokal beschafften Europaletten, die nach dem Festival zurückgeführt werden. Die »Mutoid Waste Company« erschafft mit »Water (F)light« eine interaktive Skulptur aus Recyclingmaterialien – ein Reiher im Flug, Sinnbild für Neubeginn.

»#Playmodes« (#Barcelona) präsentiert mit »#Horizon« in der #Musikschule eine immersive Installation, die Licht, Klang und Raum in einem imaginären Fluchtpunkt bündelt – ein Spiel mit Wahrnehmung, das Realität erweitert und neu verortet.

Die Festung Franzensfeste: #Kunst zwischen #Geschichte und Grenze

Die #Festung #Franzensfeste wird erneut zur Bühne des Festivals. Der monumentale Militärbau des 19. Jahrhunderts beherbergt »A Mesa Usc« – eine ortsspezifische Installation, die Räume in Klanglandschaften verwandelt. Ein Ort, der einst trennte, wird zum Raum des Zuhörens und der Verbindung.

Das Programm: Installationen, Performances und Side Events

Jeden Abend ab Einbruch der Dunkelheit entfaltet sich das Festival im Stadtraum. Ein leuchtender blauer Faden führt intuitiv durch die Installationen. Brixen wird zum Mitgestalter: Workshops, kollektive Performances und Veranstaltungen verbinden Kunst, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Zu den Highlights zählen …

  • 1. und 2. Mai 2026: Kreativ Workshop »Personae« by Lupan Artwork: Zweitägiger Workshop zur Gestaltung eines künstlerischen Kopfschmucks aus Recyclingmaterialien, geleitet von der Künstlerin Lucia Peruch von der Mutoid Waste Company.
  • 2. Mai 2026: Performance »Be Water My Friends« von Mara Oscar Cassiani: Eine große kollektive Tanzperformance in den Rappanlagen, inspiriert von der Tradition der italienischen »#balera«, offen für Menschen aller Generationen und Hintergründe.
  • 2. Mai 2026: »UpCon Festival 2026« und 5 Jahre »Rex«: Ein offenes Community Festival im Schenoni Areal, das Upcycling sichtbar macht und durch Workshops, Markt, Essen und Musik nachhaltige Lebensstile erlebbar macht und Menschen aller Generationen zusammenbringt.
  • 8. Mai 2026: Seminar »Beyond Rupture: In Search of New Horizons for Environmental Action and Peace«: Ein Moment der Reflexion und des Austauschs zu den zentralen Themen des Festivals mit dem Klimajournalist Ferdinando Cotugno
  • 9. Mai 2026: »Cinéma du Desert«: »Grave of the Fireflies«: Vorführung des Animations Meisterwerks von Studio Ghibli in einem vollständig energieautarken Open Air Kino im Areal Schenoni. Eintritt frei
  • 16. Mai 2026: »Queer B Party«: In der WunderBar, im Zusammenspiel mit dem »Internationalen Tag des Lichts« und der vorgezogenen Feier des »Internationalen Tages gegen Homophobie«, ein Abend in den Farben des Regenbogens mit Live Übertragung des »Eurovision Song Contest« aus #Wien. Ein klares Zeichen für Sichtbarkeit und Vielfalt.
  • 16. Mai 2026: #Feuershow »Imagine Peace« by »Games with Flames« (»Mutoid Waste Company«): Zum Abschluss des Festivals verwandelt sich das Areal Schenoni in eine Bühne für eine große Performance, die Theater, Feuer und Skulptur verbindet – eine eindringliche Erzählung über Krieg, Zerstörung und die Sehnsucht nach Frieden. Surreale Bilder lassen die Absurdität von Konflikten sichtbar werden und öffnen zugleich Raum für die Hoffnung auf eine friedlichere Welt.

Water Light Experience – geführte Tour

Täglich um 21.15 Uhr lädt die »Water Light Experience« dazu ein, das Festival auf einer tieferen Ebene zu erleben. Erfahrene Guides führen zu ausgewählten Installationen und erzählen von den Künstlern, ihren Visionen und dem Zusammenspiel von Wasser, Licht und der historischen Kulisse Brixens. Die Frage »Was ist das?« wandelt sich zu »Warum berührt es mich?« – genau dort beginnt die eigentliche Begegnung mit der Kunst.

In rund 1,5 Stunden führt der Weg durch ein von Licht verwandeltes Brixen. Was bleibt, ist mehr als Erinnerung – es ist eine Erfahrung, die nachwirkt. Ideal für neugierige Entdecker, Paare, Familien und Gruppen. Die Teilnahme ist kostenpflichtig, die Plätze sind begrenzt. Eine frühzeitige Reservierung bei Brixen Tourismus wird empfohlen.

Kuratorisches Team

Für das Jahr 2026 stärkt das Festival sein kuratorisches Team weiter. Neben Nika Perne – die die letzten 3 Ausgaben maßgeblich geprägt hat – übernehmen Dorothy Di Stefano (Australien), Expertin für #immersive #Formate und innovative Technologien, sowie Nina Stricker (Südtirol), verantwortlich für ortsspezifische Projekte und die Verankerung im lokalen Kontext, kuratorische Verantwortung. Die künstlerische Leitung liegt bei Werner Zanotti, das Projektmanagement bei Hanna Bizjak.

»Ein Festival dieser Art entfaltet seine volle Kraft erst im Dialog mit dem Ort, der es beherbergt. Brixen bietet mit seiner Geschichte, seiner Mehrsprachigkeit und seiner Topografie eine außergewöhnliche Resonanzfläche für künstlerische Interventionen, die verwurzelt, nachhaltig und partizipativ sind«, so Werner Zanotti, Direktor von #Brixen #Tourismus.

29. April bis 16. Mai 2026, Brixen, #Areal #Schenoni, Festung Franzensfeste, Öffnungszeiten 21 bis 24 Uhr (Stadt),
17 bis 20.30 Uhr (Schenoni und Urban Lab), 10 bis 18 (Franzensfeste), viele Installationen sind frei zugänglich, für 5 besondere Orte ist ein Festival Pass erforderlich, Preise Vorverkauf (bis 28. April 2026) 11 Euro Erwachsene, 8 Euro ermäßigt (Studenten bis 26 Jahre, Jugendliche 15 bis 19 Jahre, »Over 65«, Zugreisende), gratis für #Kinder 0 bis 14 Jahre, Preise ab 29. April 15 Euro Erwachsene, 10 Euro ermäßigt, gratis für Kinder 0 bis14 Jahre, Ticketverkauf online, vor Ort beim #Tourismusbüro und beim #Tischketschalter auf dem #Hofburgplatz, Standorte mit Festival Pass zugänglich: Musikschule, Schenoni Urban Lab, Hofburg, Frauenkirche, Franzensfeste …

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

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