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Rund 4,2 Tonnen Friedfisch haben Fischer in den vergangenen vierzehn Tagen dem Aasee entnommen. Raubfische, wie dieser Hecht, wurden zurückgesetzt. Foto: Stadt Münster, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Rund 4,2 Tonnen Fisch aus dem Aasee Münster entnommen

Rund 4,2 Tonnen #Fisch aus dem #Aasee Münster entnommen

  • 2 wöchige Intensivbefischung beendet – Fische in andere Gewässer umgesetzt

#Münster, 20. April 2026

Rund 4,2 Tonnen #Friedfische wie #Brassen, #Güster, #Rotaugen und #Karpfen hat die Stadt Münster zwischen dem 7. und 20. April 2026 aus dem Aasee entnehmen lassen. Damit soll das Verhältnis von #Raubfischen und Friedfischen verbessert und das #Ökosystem stabilisiert werden. Ohne den Eingriff würde der Bestand an Friedfisch zunehmen und das Gleichgewicht im #See beeinträchtigen.

2 Wochen lang setzten Berufsfischer aus #Karlsruhe #Netze, #Reusen und ein #Fischerboot ein, um die Tiere gezielt zu fangen. Die Fische wurden anschließend in Zusammenarbeit mit dem Verein für Fischerei und Gewässerschutz »#Frühauf« Münster in andere #Gewässer umgesetzt. Auch Raubfische wie Hechte und Zander wurden gefangen und anschließend wieder in den Aasee zurückgesetzt. Sie sollen dort langfristig zur natürlichen Regulierung des Fischbestands beitragen.

Gute Zusammenarbeit zahlt sich aus

Während der Befischung kam es zeitweise zu Einschränkungen für den Wassersport. Der Karlsruher Fischereibetrieb Kuhn stimmte seine Arbeiten daher eng mit den Segelclubs, der Segelschule Overschmidt sowie weiteren Nutzergruppen ab. Der Münsteraner #Regattaverein unterstützte bei der Markierung der Netze, der SC Hansa stellte unter anderem seine Infrastruktur am Aasee bereit.

»Die Einschränkungen im Segelbetrieb nehmen wir gerne in Kauf – wichtig ist ein gesunder Aasee«, sagte Karl Heinz Kötterheinrich, Vorsitzender des Segelclubs »Hansa Münster«.

Langfristige Steuerung des Fischbestands 

Die Stadt steuert den Fischbestand im Aasee seit 2021 gezielt durch eine systematische Regulierung. Dabei werden Friedfische entnommen und Raubfische eingesetzt, um das Nahrungsnetz im See zu stabilisieren. Gleichzeitig werden Rückzugsmöglichkeiten und Laichmöglichkeiten für Raubfische verbessert. Seit Beginn der Maßnahmen wurden insgesamt rund 18,8 Tonnen Friedfische entnommen. Zudem wurden etwa 600.000 Hechtbrütlinge und mehr als 40.000 junge #Zander eingesetzt. Ziel ist ein stabiler Fischbestand von rund 19 Tonnen mit einem Raubfischanteil von etwa 30 Prozent.

Erfahrungen aus anderen Gewässern zeigen, dass die Stabilisierung eines ökologischen Gleichgewichts mehrere Jahre dauern kann. Erste positive Entwicklungen sind einer Untersuchung aus Oktober 2025 zufolge bereits erkennbar. So hat die Zahl der Raubfische zugenommen, zudem zeigen sich mehr Wasserpflanzen im Aasee. Die Stadt will die Entwicklung weiterhin regelmäßig beobachten und die Maßnahmen bei Bedarf anpassen. Grundlage sind die städtische Resilienzstrategie sowie das Handlungskonzept für den Aasee.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

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