

Das Team der Universitätsklinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin unter der Leitung von Oberarzt Frank Holger Güldner setzte am 20. April 2026 um 8.24 Uhr am Klinikum Bielefeld deutschlandweit erstmals die »OmniaSecure« Defibrillationselektrode ein. Foto: Klinikum Bielefeld, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Klinikum Bielefeld setzt zum 1. Mal die neue Defibrillationselektrode zur Behandlung potenziell lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen ein
Klinikum Bielefeld setzt zum 1. Mal die neue #Defibrillationselektrode zur Behandlung potenziell lebensbedrohlicher #Herzrhythmusstörungen ein
#Bielefeld, 20. April 2026
Das #Klinikum Bielefeld hat als 1. #Krankenhaus in Deutschland die »#OmniaSecure« #Defibrillationselektrode eingesetzt. Der Eingriff fand in der #Universitätsklinik für #Kardiologie und Internistische Intensivmedizin statt und verlief erfolgreich. Bei der eingesetzten Technologie handelt es sich um die weltweit dünnste #kathetergeführte #Defibrillationselektrode. Mit dieser Innovation setzt das Klinikum Bielefeld einen weiteren Meilenstein in der modernen kardiologischen Versorgung.
Diese neue #Elektrode ist eine neuartige Weiterentwicklung der Technologie transvenöser Defibrillationselektroden, die in implantierbaren Kardioverter Defibrillatoren (#ICD) oder Defibrillatoren zur kardialen #Resynchronisationstherapie (CRT D) verwendet werden. Bestehende Defibrillationselektroden haben einen größeren Durchmesser als die OmniaSecure Elektrode, die mit 4,7 French, was 1,55 Millimetern entspricht, die dünnste Defibrillationselektrode auf dem Markt ist. Dieser geringe Durchmesser verringert das Risiko späterer Komplikationen, zum Beispiel eines #Venenverschlusses oder einer #Trikuspidalklappeninsuffizienz.
Eine Elektrode erfasst den #Herzschlag und überträgt #Signale an das implantierte Gerät, das anschließend eine Therapie abgibt, um abnorm schnell auftretende Herzrhythmen, die zu einem plötzlichen Herztod (SCA) führen können, zu korrigieren oder zu unterbrechen. Der erste Eingriff zum Einsetzen dieser Elektrode am Klinikum Bielefeld wurde von Frank Holger Güldner, Oberarzt der Universitätsklinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Klinikum Bielefeld und Leiter der Rhythmuschirurgie, am 20. April 2026 um 8.24 Uhr ohne Komplikationen durchgeführt.
»Diese neue Elektrode ist ein maßgeblicher Entwicklungsschritt für unsere Patienten. In Zukunft wird sich die bisherige Implantationstechnik dahingehend verändern, dass das Reizleitungssystem direkt stimuliert wird (#CSP, »conduction system pacing«). Dazu ist eine hochpräzise Platzierung mit speziellen Führungskathetern erforderlich. Diese nun erstmal implantierte spezielle Elektrode ist zudem deutlich dünner und vorteilhaft für den venösen Zugang. Wir rechnen zudem mit einer sehr guten Langlebigkeit«, sagt Univ. Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Klinikum Bielefeld.
Die Defibrillationselektrode »OmniaSecure« von #Medtronic erhielt die FDA Zulassung sowie die CE Kennzeichnung und dokumentiert damit Sicherheit und Wirksamkeit bei zugleich höchster Zuverlässigkeit für Patienten mit einem Risiko für einen #plötzlichen #Herztod (#SCA). In der globalen klinischen »LEADR Pivotal Studie«, die bereits publiziert wurde und an der die Universitätsklinik für Kardiologie und Intensivmedizin beteiligt war, zeigte die »OmniaSecure« Elektrode eine hohe Defibrillationseffektivität, eine geringe Komplikationsrate sowie eine zuverlässige Performance. Damit übertraf die neue Technologie das vorab definierte Zielkriterium.









