Literatursalon im Braunschweiger Hof am 13. Mai 2026 um 16.30 UhrZoom Button

Literatursalon mit Richard Maschke. Foto: Richard Maschke, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Literatursalon im Braunschweiger Hof am 13. Mai 2026 um 16.30 Uhr

Literatursalon im Braunschweiger Hof am 13. Mai 2026 um 16.30 Uhr

  • Kurt Tucholsky – lerne lachen ohne zu weinen

#Bad Harzburg, 13. April 2026

Es geht weiter. Neues Jahr – neue Termine. Im März, Mai, Juli, September und November 2026 findet jeweils am 2. Mittwoch des Monats der 1. Bad Harzburger Literatursalon im #Hotel #Braunschweiger #Hof statt.

Im Braunschweiger Hof, das Tradition und Innovation verbindet, Wärme und Freundlichkeit ausstrahlt, können sie sich kulinarisch verwöhnen lassen. Eigens für den Literatursalon wird ein »Literaturtraum Teller« kreiert und kann zu #Wein, #Sekt, #Wasser, #Kaffee und Softgetränken bestellt werden. 

Richard Maschke ist kulturell vielseitig unterwegs. In der #Wandelhalle von Bad Harzburg hat er die literarisch musikalische #Matinee Reihe mit der Pianistin Olga Bechtold ins Leben gerufen. Weiter ist er Mitinitiator der 1. #Kulturmeile und #Museumsmeile und des 1. #Literaturfestes in Bad Harzburg.

Am 13. Mai 2026 um 16 30 Uhr präsentiert Richard Maschke ein neues Kurt Tucholsky Programm

Kurt Tucholsky, geboren 1890 in Berlin, war einer der bestbekannten, bestgehassten und bestbezahlten Publizisten der Weimarer Republik. »Tuchos« bissige #Satiren, heitere #Gedichte und ätzend scharfe #Polemiken erschienen in der gesellschaftskritischen #Zeitschrift »#Weltbühne«.

Für die Berliner Kabaretts schrieb er zahlreiche #Couplets, die von den berühmten Diseusen Trude Hesterberg, Claire Waldorff vorgetragen und zu Straßenschlagern wurden.

#Tucholsky hasste die #Dumpfheit und bürokratische #Kleingeistigkeit der deutschen #Beamten, die opportunistische Verschlagenheit der #Politiker, die reaktionäre Ausrichtung des Militärs und insbesondere verachtete er als promovierter #Jurist die deutsche Richterschaft. In seinen Texten gab er alles der #Lächerlichkeit preis. Immer häufiger lebte er im weltoffenen #Paris, um sich von den deutschen »Verhältnissen« auszuruhen. Und seit 1929 lebte er vornehmlich in #Schweden, wo er die wundervolle Liebesgeschichte »Schloß Gripsholm« schrieb.

1933 verbrannten die Nazis seine Bücher als »jüdische Schundliteratur« und man entzog ihm die deutsche Staatsangehörigkeit. Als Sozialist und säkularer Jude musste Kurt Tucholsky lebensgefährdende Verfolgungen befürchten. »Die Welt«, schrieb Tucholsky, »für die wir gearbeitet haben und der wir angehören, gibt es nicht mehr.« 1935 nahm er sich in #Schweden das Leben.

Kurt Tucholsky liebte seine Geburtsstadt #Berlin von ganzem Herzen; er sprach die Berliner Sprache, das »Berlinisch« in allen kuriosen Ausformungen und hatte dem Volk aufs Maul geschaut. Der Berliner Mutterwitz war ihm angeboren. Sarkastisch schrieb er über Berlin: »Berlin vereint die Nachteile einer amerikanischen Großstadt mit denen einer deutschen Provinzstadt«. Wegen dieser frechen Berliner Schnauze lieben ihn die Berliner über alles.

Der gebürtige Berliner Schauspieler Richard Maschke hat das »Berlinische« mit der Geburt eingeimpft bekommen. Er meint wie auch Kurt Tucholsky: »Berlin ist dufte, knorke, schnaffte«! Also großartig!

13. Mai 2026, 16.30 Uhr, Braunschweiger Hof, Herzog Wilhelm Straße 54, 38667 Bad Harzburg, Der Eintritt ist frei¸ über eine Wertschätzungsgabe freut sich der Künstler, #Verzehr wird berechnet, Anmeldung unter der Rufnummer +4953227880 erbeten, mehr

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

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