

Lars Rosenbohm vor seinem Werk »Es ist ohnehin alles miteinander verschränkt«, Foto: Louis Bernoth, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Künstlergespräch im Museum Peter August Böckstiegel: »Willkommen in Arrode, Lars Rosenbohm!« am 17. April 2026
Künstlergespräch im Museum Peter August Böckstiegel: »Willkommen in Arrode, Lars Rosenbohm!« am 17. April 2026
#Werther (#Westfalen), 13. April 2026
Lars #Rosenbohm spricht mit David Riedel, künstlerischer Leiter des Museums Peter August #Böckstiegel, über seine Arbeit »Es ist ohnehin alles miteinander verschränkt« und deren Bezug zu Peter August Böckstiegels Stillleben »Sonnenblumen mit Mutter« (1925). Erfahren Sie, wie Rosenbohm im Entstehungsprozess Motive des klassischen Blumenstilllebens aufgegriffen, aufgelöst und in einen offenen, prozesshaften Bildraum überführt hat – und dabei Vergangenheit und Gegenwart in einen lebendigen Dialog treten lässt.
Ausgehend von Böckstiegels farbintensivem Gemälde entwickelte Rosenbohm für die Sonderausstellung »Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale« eine raumgreifende #Wandcollage aus #Malerei und #Zeichnung. Die über die Bildfläche wachsenden Sonnenblumen werden dabei zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Versuchsanordnung, in der sich der Künstler spielerisch und assoziativ mit dem traditionellen #Sujet des Blumenstilllebens auseinandersetzt. Dabei entstehen neue Bildzusammenhänge, in denen sich Pflanzenformen, organische Strukturen sowie menschenähnliche und tierähnliche Wesen zu einem wuchernden Geflecht verbinden.
Charakteristisch für Rosenbohms Arbeitsweise ist ein experimenteller, intuitiver Prozess des Suchens, Verwerfens und Weiterentwickelns. Linien verdichten sich zu Formen, Motive tauchen auf und lösen sich wieder auf, #Figuration und #Abstraktion bleiben bewusst in der Schwebe. So entsteht ein provisorisch wirkendes, bis auf den Boden des Ausstellungsraums ausgreifendes Wandbild, das sich als offenes System versteht – veränderlich, vieldeutig und voller Ambivalenzen.
Im Gespräch gibt Lars Rosenbohm Einblicke in seine künstlerische Praxis und spricht darüber, wie aus der Begegnung mit einem historischen Werk eine zeitgenössische Bildwelt entsteht.
Zur Person
Lars Rosenbohm (geboren 1971 in #Lemgo) lebt und arbeitet in #Bielefeld, sein Atelier befindet sich im Künstlerhaus »Artists Unlimited«. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Kunsthalle Bielefeld, im Marta Herford, im Museum Schloss Moyland und im Saarland Museum gezeigt. Rosenbohm ist Träger zahlreicher Stipendien und Auszeichnungen, darunter der »CityARTists Kunstpreis NRW 2023«. Seine Werke befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, unter anderem der Kunsthalle Bielefeld und des Marta Herford.
Freitag, 17. April 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr, Museum Peter August Böckstiegel, 5 Euro, Anmeldung per E Mail an [email protected] oder unter Telefon +4952032961220









