Da UV Strahlung die Hauptursache für Hautkrebs ist, werden Schutzmaßnahmen immer wichtiger – und zwar bereits im FrühjahrZoom Button

Je höher der Wert, desto stärker ist die UV Strahlung und desto wichtiger ist konsequenter UV Schutz. Grafik: Bundesamt für Strahlenschutz, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Da UV Strahlung die Hauptursache für Hautkrebs ist, werden Schutzmaßnahmen immer wichtiger – und zwar bereits im Frühjahr

Da UV Strahlung die Hauptursache für Hautkrebs ist, werden Schutzmaßnahmen immer wichtiger – und zwar bereits im Frühjahr

  • Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz Gemeinschaft

#Heidelberg, 7. April 2026

UV Strahlung wird intensiver – frühzeitiger Sonnenschutz immer wichtiger

In den vergangenen Jahrzehnten hat die ultraviolette Strahlung (UV Strahlung) in Mitteleuropa deutlich zugenommen und damit auch das Risiko für gesundheitliche Schäden. Das berichtet das Bundesamt für Strahlenschutz (#BFS) auf Grundlage aktueller Messdaten. Da UV Strahlung die Hauptursache für #Hautkrebs ist, werden Schutzmaßnahmen für den Alltag immer wichtiger – und das nicht nur im #Hochsommer, sondern bereits im #Frühjahr.

Für die Studie wurden UV Daten von Messstationen in Dortmund und im Raum #Brüssel erhoben und ausgewertet. Danach nahm die monatliche UV Strahlung zwischen 1997 und 2022 in #Dortmund um mehr als 10 Prozent zu, im Raum Brüssel wurde ein Anstieg von nahezu zwanzig Prozent verzeichnet. Da UV Strahlung die Hauptursache für Hautkrebs ist, sind die Ergebnisse besorgniserregend. Das maligne Melanom gehört zu den aggressivsten Formen des Hautkrebses. Im Jahr 2023 erkrankten rund 27.500 Frauen und Männer, über 3.100 Menschen starben daran.

Wie kommt es zu höheren Werten?

Als wichtigste Ursache für die zunehmenden Werte nennen die Forscher Veränderungen der #Bewölkung und damit eine Zunahme der #Sonnenscheindauer, möglicherweise aufgrund des Klimawandels. Weniger dichte und seltener auftretende Wolken lassen mehr Sonnenstrahlung bis zur Erdoberfläche durch. Langfristige Wetteraufzeichnungen zeigen zudem, dass die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland seit den 1950er Jahren deutlich gestiegen ist. Dadurch erhöht sich die Zeit, in der die Menschen UV Strahlung ausgesetzt sind. In diesem Frühjahr ist die Ozonschicht, der natürliche Schutzfilter gegen schädliche Strahlung, in der Arktis erheblich dünner als sonst. Ausläufer dieses Nordpol Phänomens führen dazu, dass auch die Luftmassen über Europa ozonärmer sind und daher mehr Strahlung die Erde erreicht.

Konsequenter Schutz ist gefragt

Umso wichtiger sind ein bewusster Umgang mit der zunehmenden UV Strahlung und ein dem Hauttyp angepasster konsequenter Sonnenschutz – und zwar schon ab dem Frühjahr, und auch bei bedecktem Himmel sowie wechselhaftem Wetter, so die Empfehlung des BfS. Dr. med. Susanne Weg Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum dazu: »Mit regelmäßigem Eincremen, auch nach dem Baden, ist es aber nicht getan. Starke Sonne, vor allem mittags, gilt es zu vermeiden, schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille sind ein Muss. Ein besonderer Schutz gilt Babys und Kindern.« Und weiter: »Wir müssen uns bewusst machen, die Haut vergisst nicht. Auch wenn sie sich von einem Sonnenbrand dem Anschein nach erholt – Schaden nimmt sie trotzdem. Und so kann auch noch nach vielen Jahren Hautkrebs entstehen.« Die #Ärzte des Krebsinformationsdienstes beantworten Fragen rund um Krebs täglich von 8 bis 20 Uhr telefonisch unter +498004203040 sowie per E Mail an [email protected]. Auf der Website werden #Sonnenschutzmaßnahmen ausführlich beschrieben.

Gut zu wissen: Neben Hautkrebs gibt es weitere schwerwiegende und schmerzhafte UV Schäden, wie Verbrennungen mit Blasenbildung, Sonnenbrand, Hautrötung, Juckreiz, möglicherweise Fieber, Kreislaufbeschwerden, Sonnenallergie mit Quaddeln und Bläschen, Augenschäden wie Hornhautentzündungenund Bindehautentzündung, beschleunigte Hautalterung mit Pigmentstörungen, Austrocknung und Falten sowie Linsentrübungen.

UV Index gibt Auskunft

Tag für Tag gibt der UV Index mit Werten von 1 bis 11 den am Boden erwarteten Spitzenwert oder auch den Tagesverlauf für die UV Strahlung an. Je höher der Wert, desto höher ist die #UV Stärke und desto schneller kann es bei ungeschützter Haut zu Schädigungen kommen – sofort oder langfristig. Zu finden ist der Index auf #Wetter #Apps oder Wetter Websites. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz gibt Auskunft. Bereits ab einem UV Index von 3 werden Schutzmaßnahmen wie konsequentes Eincremen mit Sonnenschutzmittel, schützende Kleidung und das Meiden intensiver Mittagssonne empfohlen.

Neu: Der Krebsinformationdienst jetzt auch auf »#WhatsApp«

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. #Wissenschaftler erforschen im #DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema #Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren …

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Helmholtz Institut für translationale Onkologie (HI TRON) Mainz – ein Helmholtz Institut des DKFZ
  • DKFZ Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für #Forschung, #Technologie und #Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Deutsches Krebsforschungszentrum Online …

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