

Screenshot: Hartmut Brand, »Milestone«, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Brands Spiele Check: »Screamer« von »Milestone« auf der »PS5«
#Brands #Spiele #Check: »#Screamer« von »Milestone« auf der »#PS5«
#Lippstadt, 3. April 2026
Mit »Screamer« bringt uns »Milestone« das Gefühl der Automaten #Spielhallen zurück. Seinerzeit fiel so manches Mark Stück dieser Faszination zum Opfer und nun erleben wir dieses Gefühl an der »PS5« erneut
Trotz dieser Retroempfindungen ist Streamer jedoch ein hochmodernes #Spielerlebnis, bei dem bei allen Parametern die Stellschrauben ein wenig überdreht wurden, was es am Ende zu einem sehr ungewöhnlichen und faszinierenden, wenn auch gleich sehr fordernden, Spiel werden lässt.
Denn in »Neo Ray«, der Stadt des Geschehens, erlebt man alles ein wenig intensiver: die #Musik mit ihren hämmernden Beats dröhnt aus den Lautsprechern, die Neonlichter der Stadt verlaufen im Rausch der Geschwindigkeit zu neonbunten Schlieren und das Fahrerlebnis ist nicht nur schnell, sondern auch wie schon oben gesagt sehr fordernd.
In Zeiten, wo einem in anderen Spielen fast alles abgenommen wird, ist hier die Multifunktionalität des Spielers gefordert. Schalten, Boosten, Schützen und Attackieren. Das alles will aufeinander abgestimmt sein und hier benötigt es schon einiges an Erfahrung und vor allen Dingen Geduld, sich mit all den Gegebenheiten zurechtzufinden.
»Streamer« ist dabei ein Spiel, das den Spieler über den »#DualSense« #Controller praktisch mit dem Spiel eins werden lässt. Und wenn dann zum Driften auch noch beide Analogsticks gleichzeitig gedrückt werden müssen, um auch die extremste Kurve in vollem Tempo meistern zu können, ist die Komplexität der Steuerung perfekt.
Milestone liefert mit »Screamer« ein #Arcade #Rennerlebnis der grundehrlichsten Art. Wer Lizenzen oder gar Marken erwartet, ist hier fehl am Platz. Dieses Spiel benötigt aber auch keine Marken und Lizenzen, sondern lebt das Original von 1995 auf einem Highend Level neu aus.
Den großen Reiz von »Screamer« erlebt man in vollen Zügen vor allen Dingen dann, wenn man durch die abwechslungsreichen Kulissen im #Cyberpunk #Design rast und die Autos dabei mit dem Fahrer eins werden, um als unbesiegbare Einheit in diesen Straßenkämpfen bestehen zu können.
Bei dieser ganz eigenen Identität des Spiels inklusive Autos und Fahrern wird klar, dass hier Marken und Lizenzen nur stören würden. Daher eine gute Entscheidung, darauf zu verzichten.
Neben der ausgeklügelten Fahrtechnik gilt es, zwei Leisten im Auge zu behalten, die für den Rennverlauf immens wichtig sind. Die Ressource Sync kann durch präzises Fahren, Fahren im Windschatten, lang gezogene Drifts oder andere Fähigkeiten angesammelt werden. So kann ich mich mit einem Schild gegen die Angriffe meiner Gegner schützen und parallel dazu auch die #Entropie Leiste auffüllen, durch die ich selbst meine Gegner attackieren kann.
Das ist zugegebenermaßen am Anfang ziemlich viel, weil nahezu alle Tasten des Controllers und auch beide Sticks in die Rennen eingebunden sind. Wenn man sich jedoch nach einigen Rennen in die Fahrtechnik eingefunden hat, ist es ein unglaublich intensives Gefühl, durch die Straßenschluchten, Industriegebiete und andere Kulissen zu rasen.
Im Kampagnenmodus erzählt »Screamer« die Geschichte eines Turniers und die Art und Weise, wie hier die Figuren aufgebaut wurden, die Storyline mit einem roten Faden versehen wurde und sich das Spiel traut, eine unglaublich waghalsige Handlung aufzubieten, sorgen dafür, dass man sich beim Spielen in einer Anime Serie wähnt.
Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, nicht jeden Zwischenbildschirm oder jeden Dialog aus Zeitgründen wegzuklicken. Gerade in den Zwischensequenzen klärt sich dann auch der Verlauf der #Storyline mehr und mehr auf.
Wie anfangs schon gesagt, lebt »Screamer« aber meines Erachtens nicht vom Kampagnenmodus, sondern von dem wundervoll aufgebauten #Arcade #Modus, der die Spielhallen Atmosphäre farbenfroh aufgreift und aufbaut.
Es gibt #Einzelrennen, #Eliminierungsrennen, #Zeitrennen, #Checkpunktläufe, #Overdrive Herausforderungen und zudem einen lokalen Splitscreen für bis zu vier Spieler, der uns tatsächlich in unserer Vierergruppe unfassbar viel Spaß gemacht hat
Auch hier fühlt man sich an die wundervolle Zeit zurückversetzt, als man mit mehreren Kumpels vor der »PS2« oder der »PS3« saß und gemeinsam an einer Konsole unfassbar schöne Spielerlebnisse erlebt hat.
Man würde sich wünschen, dass es wieder mehr dieser »Local Multiplayer« Spiele gibt.
Und natürlich gehört zu so einem Arcade Game auch, dass man ständig Dinge freischalten kann, mit denen man zahllose Setups durchführen kann.
Unter dem Strich ist »Screamer« ein Spiel, dass so viel anders und dennoch oder gerade deswegen so viel richtigmacht. Wer sich von den hohen Anforderungen an den Fahrer nicht abschrecken oder entmutigen lässt und wer die hohe Lernkurve der Fahrdynamik zu schätzen weiß, der wird hier ein großartiges Spielerlebnis mit hohem Langzeit Unterhaltungsfaktor bekommen.









