Sprachkultur in Gütersloh, Teil 1: »E Mail«Zoom Button

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Sprachkultur in Gütersloh, Teil 1: »E Mail«

Sprachkultur in Gütersloh, Teil 1: »E Mail«

#Gütersloh, 1. April 2026

Der zeitgemäße und wichtige Begriff »E Mail« heißt auf #Gütslerisch (#Gütersloher #Platt) »#Digitalbölk«.

Früher musste man sich noch die Lunge aus dem Leib rufen, wenn einer am anderen Ende vom #Dorf was wissen sollte. Heute geht das leiser – aber nicht weniger dringend: mit einem »#Digitalbölk«.

Das »Digitalbölk« ist die moderne Form vom Zuruf. Nur eben elektrisch. Man sieht den anderen nicht, hört ihn nicht – aber weiß trotzdem: Jetzt muss ich reagieren. Oder zumindest so tun.

Und wie beim echten #Bölken gilt auch hier: Wer zu viel »digitalbölkt«, wird irgendwann überhört.

Beispielsätze (Platt)

»Kannst mi eben ’n Digitalbölk schicken? Ik kiek later rin.«

»He hett mi al wedder fief Digitalbölks schickt – wat will de Mann denn nu al wedder?«

»Ick glöv, mien Digitalbölk is ünnergahn … keen Antwort kummt torüch.«

»Schick dat nich as Digitalbölk, kumm man vörbi un segg dat richtig.«

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

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