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Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt Ratgeber. Cover: Mankau Verlag GmbH, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Heilpflanzen vor unserer Haustüre

#Heilpflanzen vor unserer Haustüre

#Unterammergau, 30. März 2026

In 68 poetisch inspirierten Pflanzenporträts stellt der Kräuterkundler Philip Kunisch die wichtigsten heimischen #Wildpflanzen vor. Dabei vereint er praktische Hinweise zur Bestimmung und Anwendung mit wissenschaftlichen Kenntnissen zu #Botanik und #Mythologie.

Stetige Zunahme chronischer #Krankheiten

Noch vor wenigen Generationen war es vollkommen üblich, dass der tägliche Speiseplan von den Heilkräften der Natur profitieren konnte. Direkt vor der Haustüre, auf heimischen Wiesen und in Wäldern wuchsen Wildpflanzen und Heilkräuter, die man heute nur noch aus dem Supermarkt kennt oder deren Namen und Wirkungen vergessen sind. Zwar sind Lebenserwartung und Gesundheitsversorgung heute vergleichsweise höher als früher, doch nehmen #Lebensqualität und #Wohlbefinden statistisch gesehen weltweit ab.

Feinstaubbelastung durch Abgase, unbemerkter Konsum von #Mikroplastik oder Belastung der #Lebensmittel mit #Pestiziden und #Herbiziden tragen dazu bei, dass chronische Krankheiten weiter zunehmen. Doch zeigen Studien auch, dass allein der Aufenthalt in der freien Natur dem Immunsystem nützt und der Verzehr unbelasteter Wildpflanzen Körper und Seele auf die Sprünge hilft. Der ganzheitliche Ernährungs und Gesundheitsberater Philip Kunisch gibt sein umfassendes Fachwissen in Kräuterführungen sowie Workshops und Seminaren weiter. Sein Kompakt Ratgeber lädt dazu ein, sich dieses kostbare Wissen wieder anzueignen und sich an der kostenfreien #Naturapotheke zu erfreuen.

#Botanik und #Brauchtum

Eine der 1. Pflanzenarten, die diesen Planeten bewohnten und schon vor über 300 Millionen Jahren existierten, waren die #Schachtelhalme. Ihre etwas bescheideneren Nachfahren sind zwar optisch kleiner, doch tragen sie dieses uralte Wissen in sich, von dem jeder profitiert, der mit diesem Pflanzenwesen zu arbeiten beginnt. Bei allem, was den Bewegungsapparat und die strukturgebenden Elemente im Körper betrifft, beispielsweise konkret bei #Rheuma, #Arthrose, #Osteoporose, dünnem #Haar oder brüchigen #Nägeln wirke der #Ackerschachtelhalm grandios, so Kunisch.

Seit über 2.000 Jahren hilft #Baldrian vielen Menschen, die nächtlichen ungewollten Wachstunden zu reduzieren. Er galt für lange Zeit als mächtiges #Schutzmittel, magisches Werkzeug und Teil von Ritualen.

Bei vielen indigenen Völkern sowie bei den Hebammen und Kräuterfrauen unserer Breitengrade war der #Beifuß vor der #Inquisition ein sehr angesehenes und häufig verwendetes Heilkraut.

Schon bei den #Kelten und #Druiden galt #Eisenkraut als heilige Pflanze. Die Römer nutzten es in Ritualen, um Frieden zwischen Streitenden zu stiften, und weihten es #Jupiter. Es wurde in Liebeszauber, Orakel und Schutzrituale eingebunden und galt als Symbol für #Standhaftigkeit und #Willenskraft.

Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete

In der #Volksheilkunde wurden viele der hier vorgestellten Wildpflanzen als #Arzneien sowie zur Förderung der #Gesundheit eingesetzt. Getrocknet als #Tee oder eingelegt als #Tinktur, entfalten die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe ihre heilende Wirkung oder bereichern als #Sirup, #Limonade oder #Marmelade den täglichen Speiseplan. Blätter von #Bärenklau oder #Brunnenkresse können als Gemüse roh oder gekocht genutzt werden; junge, weiche Triebe des #Bärlauchs oder der #Knoblauchrauke eignen sich prima für #Salate, #Pestos oder #Smoothies.

Bei der äußeren Anwendung sind #Salben, #Umschlage mit frischem #Wurzelbrei oder #Wurzelsud oder auch #Tinkturen aus #Mistel, #Nachtkerze oder #Wacholder bei #Prellungen, #Zerrungen, #Verstauchungen, #Brüchen, #Bandscheibenvorfällen et cetera typische Methoden. Darüber hinaus kannte man sogenannte #Räucherpflanzen wie #Baldrian, #Beifuß oder #Beinwell insbesondere zur energetischen Klärung und zum Schutz vor negativen Einflüssen.

Die #Blüten, etwa von #Kamille oder #Linde, gelten als klassisches Heilmittel bei Erkältungen und grippalen Infekten; die reifen #Beeren, zum Beispiel von #Holunder oder #Schlehe, enthalten reichlich Vitamin C. Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten oder Empfindlichkeit gegenüber hohen Dosierungen sind aber besondere Sorgfalt und Vorsicht geboten.

Philip Kunisch, »Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen«, Kompakt Ratgeber, »Naturkraft entdecken: 68 Schätze unserer Wiesen und Wälder«, #Mankau #Verlag, 1. Auflage Februar 2026, Klappenbroschur, farbig, 11,5 mal 16,5 Zentimeter, 223 Seiten. ISBN 978 3 86374 788 6, 14 Euro, mehr

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