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Brands Kultur Check: »Radio Ruhrpott – das Ruhrical« in der Zeche Zollverein Essen
#Brands #Kultur #Check: »Radio Ruhrpott – das Ruhrical« in der Zeche Zollverein Essen
#Lippstadt, 15. März 2026
»#Radio #Ruhrpott – das #Ruhrical« war in Halle 5 der #Zeche #Zollverein in #Essen zu Gast und ich war schon mehr als gespannt, da ich im Vorfeld schon viel Gutes über diese Hommage von Autor Bernd #Böhne an seine Heimat, das #Ruhrgebiet gehört hatte.
Bernd Böhne stimmte in seiner Rolle als #Hausmeister Erwin Machulke das Publikum auch gleich mal auf den Abend ein, der sich dann – so viel kann man schon mal vorwegnehmen – zu einer wundervollen bunten, gut gelaunten Musikzeitreise entwickelte.
Die Story dreht sich um Peter »Ritchie« Richards (Julian Gröger) und Petra von Bodelschwingh (Nora Isabel Schöpe), die sich unter dem berühmten Mond von Wanne Eickel kennen und lieben lernen und deren Liebesgeschichte wir dann im Laufe des Abends an verschiedenen markanten Stellen des Ruhrgebiets mitverfolgen dürfen.
Julian Gröger und Nora Isabel Schöpe nimmt man die Rollen des frisch verliebten Paares tatsächlich ab. Und auch, wenn man diese Konstellation der Geschichte schon öfter einmal erlebt hat, so wirkt es an keiner Stelle irgendwie langweilig oder langatmig, weil die beiden das mit ihrer frischen und begeisternden Art authentisch rüberbringen.
Kein Wunder, dass die beiden Hauptdarsteller am Ende des Abends noch für Fotos und Autogramme belagert wurden. Und die beiden nahmen sich viel Zeit für die Zuschauer, was heutzutage auch nicht selbstverständlich ist.
Dabei harmonieren die beiden auch gesanglich, so dass diese musikalisch begleitete Liebesgeschichte harmonisch erzählt wird.
Aber keine Liebe ohne Störfeuer, hier in der Rolle von Petras Vater, Ernst von Bodelschwingh, parallel dazu auch noch der Chef von Peter und so ist dann auch die Ruhrpott Variante von Romeo und Julia komplett.
Man würde dem #Ensemble Unrecht tun, wenn man die #Musik als »Star« des »Ruhricals« bezeichnen würde. Dafür ist das Ensemble in seiner Breite auch einfach zu begeistert bei der Sache. Und diese Begeisterung überträgt sich aufs Publikum, das ein ums andere Mal an diesem Abend begeistert mitgeht, mitklatscht und mitsingt.
Und so erlebt jeder Zuschauer an diesem Abend seine ganz persönliche musikalische Zeitreise mit Hits aus den Bereichen #Schlager, #Rock, #Pop, #Neue #Deutsche #Welle (#NDW) oder was auch immer. Ein jeder hat hier zu dem einen oder anderen Song seine ganz persönlichen Erinnerungen.
Der personifizierte Rote Faden durch den Abend ist Robin #Lindemann in seiner Rolle als Sam Maldock. Fans von #WDR 2 werden dieses #Wortspiel sicherlich vergnüglich bemerkt haben.
Sam Maldock ist Moderator bei »#Radio #Ruhrpott« und damit ist Robin Lindemann nicht nur Teil der Story, weil er dem jungen Musiker Peter »Ritchie« Richards neue Möglichkeiten eröffnet. Ist auch glamouröser Moderator der Show, indem er immer auch mal wieder auf die Ruhrpott Historie der Songs hinweist. Und so manches Mal zeigt sich, dass mancher Song der Musikgeschichte seine Wurzeln im Ruhrgebiet hatte, von dem man es vielleicht nicht gedacht hatte.
Robin Lindemann ist es dann auch, der mit »Da Da Da« einen der größten #Hits der NDW auf die Bühne bringt, dessen Ursprünge in der Person von #Stefan #Remmler ebenfalls im Ruhrgebiet liegen.
Im Ensemble sind es aber auch die für die Geschichte vielleicht kleineren Rollen, die dann aber bei den Songs herausragen. So weiß zum Beispiel gerade Maren Teichmann in der Rolle der Biggi aus Dortmund gesanglich zu begeistern, Marc Stahlberg hat unter anderem als Helge Schneider Double die Lacher auf seiner Seite, weil das wirklich sehr nah am Original ist. Und immer wieder bringt auch Claudia Stern in der Rolle der Anne Castroper ihre kraftvolle Stimme ein. Von Ihr hätte man gerne mehr gehört, weil trotz ihrer zurückhaltenden Art mit einer Power gesungen hat, die Lust auf mehr machte.
Christoph Kreutzer verkörpert als Dieter Pokorny ein echtes Ruhrpott Original, den man beim Spielen sehr gerne zuschaut. Gerade die Szenen mit Robin Lindemann, bei denen Welten aufeinandertreffen, sind großartig. Ebenso ist er dann auch noch als Bernhard sauer zu sehen. Harte Schaler, weicher Kern. So ist er, der Mensch aus dem Ruhgebiet.
Das an diesem Abend aus dem Ruhrical auch eine glitzernde, farbenfrohe #Musikrevue wird, liegt wie schon gesagt am gesamten Ensemble.
Die Tänzer Alpha Diallo und Daniel Metz bringen zwischendurch immer wieder mit Soloeinlagen das Publikum in Begeisterung. Den beiden merkt man ebenso wie Annika Stumpp und Britta Happel einfach an, dass sie mit großer Freude bei #Tanz und #Gesang zu Werke gehen. Und wenn das gesamte Ensemble an diesem Abend wie bei »Das ganze Leben ist ein #Quiz« gemeinsam auf der Bühne agiert, entsteht einfach ein unfassbar großer Party und Wohlfühlfaktor.
Hier steigt dann übrigens auch Jan Teichmann als Tänzer mit ein, der die Songs des Abend an der E #Gitarre begleitet und dabei zeigt, was für ein fantastischer Musiker er ist.
Natürlich werden viele Klischees bedient, natürlich ist vieles bunter und heiterer als der Alltag. Aber macht nicht gerade auch das einen Abend wie mit dem Ruhrical aus, dass man einfach mal aus dem Alltag entfliehen kann? Und genau das schafft Bernd Böhne mit seinem Team und wenn man am Ende des Abends sieht, wie das Publikum begeistert zu Standing Ovations aufsteht, dann weiß man, dass das Ensemble und das gesamte Team an diesem Abend sehr sehr viel richtig gemacht haben.
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