Studio der Philharmonie Herford, Kammerkonzert am 25. März 2026Zoom Button

Fotos: NWD, Mario Riemer, Philippe Stier, privat, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Studio der Philharmonie Herford, Kammerkonzert am 25. März 2026

Studio der Philharmonie Herford, Kammerkonzert am 25. März 2026

  • Wolfgang Amadeus #Mozart, Quintett Es Dur, KV 452 
  • Friedrich Wilhelm #Voigt, Nocturne für Klarinette, Horn und Klavier, opus 75
  • Wolfgang Amadeus #Mozart, Divertimento B Dur, KV 439 b, für Oboe, Klarinette und Fagott

#Herford, 13. März 2026

Frühlingserwachen im kammermusikalischen Kosmos

Werke für ein Ensemble von Blasinstrumenten, sogenannte »Harmoniemusiken«, stehen seit jeher für das Erblühen des Frühlings. Die #Nordwestdeutsche #Philharmonie lässt mit ihrem Kammerkonzert am Mittwoch, 25. März 2026, um 20 Uhr, im Studio der Philharmonie den Winter hinter sich. Nach den kalten Monaten ist der Frühling die Zeit, in der sich die neu erwachte Natur endlich ausbreitet. Wenn vier Bläserinnen und Bläser der Nordwestdeutschen Philharmonie auf Pianist Michael Meyer treffen, dann stimmt die Klangregie für eine Feier des Neubeginns – für ein gemeinsames Aufatmen nach einem langen Winter.

Im März 1784 unternahm Wolfgang Amadeus Mozart einen stattlichen Frühlingsputz: Er hatte bereits mehr als 400 Stücke komponiert, bevor er beschloss, sich, wie er selbst schrieb, »endlich einmal zu ordnen«. Also begann er mit seinem Werkverzeichnis – und bereits in den ersten Eintragungen finden sich wahre Glanzstücke, unter anderem das Quintett Es Dur für Klavier und Bläser. Über dieses Werk schrieb Mozart seinem Vater begeistert: »Ich halte es für das beste Stück, das ich je geschrieben habe …« – ein bemerkenswertes Lob für einen Komponisten, der durchaus wusste, was seine Musik wert war. Doch eines sei gesagt: Das Experiment Mozarts mit der recht ungewöhnlichen Kammermusikformation zwischen Klavier und Blasinstrumenten ging voll auf. Ein kongenialer Wurf! 4 #Blasinstrumente#Oboe, #Klarinette, #Horn und #Fagott – treffen auf ein bis dato vor allem als Soloinstrument verstandenes Klavier.

Dem Reiz des besonderen Dialogs zwischen Blasinstrumenten und Klavier konnte sich auch kein geringerer als Ludwig van Beethoven entziehen, der zwölf Jahre später sein Quintett Es Dur, opus 16m vorlegte. Beethoven verlangt die gleiche Spielfreude, die gleiche gelöste, freundliche Harmonie. Beide Werke umschließen das Programm am Mittwoch, 25. März 2026, um 20 Uhr, beim #Kammerkonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie. Mozart konnte mit seinem Quintett einen noch nie zuvor dagewesenen Farbenreichtum erzeugen. Ein einziger Ton, sei es von der Oboe mit Kilian Debus oder von der Klarinette mit Hye Jin Kim, verändert in diesem Mozart #Geniestreich alles. Ob Beethoven 12 Jahre später einen ähnlichen harmonischen Zauber in der Besetzung zur Geltung bringen konnte? Hören Sie selbst!

Auch in der Mitte des Programms gilt Dialog als Prinzip. Wilhelm Friedrich Voigt lässt mit seinem Nocturne op. 75 für Klarinette, Horn und Klavier Ruhe, Wärme und poetische Stille entstehen. Mit leisen Stimmen spricht das Trio im Mondlicht miteinander – sanfte, träumerische Melodien werden durch als kammermusikalisches Nachtbild durch das Studio der Philharmonie schweben. Eine weitere Seltenheit findet sich im Divertimento B Dur, KV 439 b, von Mozart. Ursprünglich für 3 der zu Mozarts Zeit trendigen Bassetthörner, also tiefe Klarinetten in F, geschrieben, entstanden bis heute unzählige Bearbeitungen für andere Blasinstrumente, so auch die Fassung für Oboe, Klarinette und Fagott. Der Charme des geselligen Divertimentos? Die lichte, schwerelose Stimmung. Stellen Sie sich Mozart vor, der mit seinem musikalischen Zeichenstift in wenigen Strichen für ein anstehendes Gartenfest komponiert – und die Essenz der #Wiener #Klassik »élégance en miniature« auf das Papier bringt: kunstvoll, voller #Witz und einer Fülle motivischer #Schönheit.

  • Kilian Debus, Oboe
  • Hye Jin Kim, Klarinette
  • Ludger Taubitz, Fagott
  • Joannes Van Meensel, Horn
  • Michael Meyer, Klavier 

Mittwoch, 25. März 2026, 20 Uhr, #Herford, #Studio der #Philharmonie, Tickets sind im Vorverkauf über die Touristinformation Herford, Telefon +4952211891526, die #Buchhandlung E. Otto, Telefon +49522153179, das #Theaterbüro in der #Stadtbibliothek, Telefon +495221500007, die Geschäftsstelle der Nordwestdeutschen Philharmonie, Telefon +49522198380, als #Online #Ticket via #Vibus oder direkt an der Abendkasse erhältlich …

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