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Volkshochschule Gütersloh: vom Umgang mit stressbehafteten Gedanken, 14. März 2026
Volkshochschule Gütersloh: vom Umgang mit stressbehafteten Gedanken, 14. März 2026
#Gütersloh, 5. März 2026
Arbeitsverdichtung und die Zunahme von verpflichtenden Aufgaben bestimmen bei vielen Menschen den Alltag. Manche Menschen gehen diese Aufgabenfülle gelassen an, andere Menschen geraten in #Stress und fühlen sich belastet. Ursache dieser Belastung können stressbehaftete Gedanken sein, die bestimmte negative Ereignisse vorwegnehmen.
Bei einem Workshop der #Volkshochschule (#VHS) Gütersloh am Samstag, 14. März 2026, erlernen die Teilnehmer, diese stressbehafteten Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen. Unter Anleitung werden in der Zeit von 10 bis 14 Uhr Methoden vermittelt, mit deren Hilfe das individuelle #Stresskarussell gebremst werden kann.
Anmeldung und weitere Informationen zu dem Workshop (Kursnummer H32008) unter Telefon +495241822925 oder im Internet.
#KWS #Kommentar: #Distress und #Eustress
Stress wird häufig ausschließlich als Belastung wahrgenommen. In der Stressforschung wird jedoch zwischen Distress und Eustress unterschieden. Distress ist negativer Stress, der als Überforderung erlebt wird und langfristig gesundheitsschädlich sein kann. Eustress hingegen ist positiver Stress: eine aktivierende Spannung, die #Motivation, #Konzentration und #Leistungsfähigkeit steigert.
Stress ist eine natürliche, kurzzeitige körperliche und psychische Reaktion auf Herausforderungen (Stressoren) wie Zeitdruck oder Ängste, die Energie bereitstellt, aber bei Dauerbelastung (chronischer Stress) zu ernsten #Krankheiten wie #Burnout, Herz-Kreislauf-Problemen oder #Depressionen führen kann, im Fall von Eustress freilich auch positiv und motivierend wirken kann.
Zudem ist zwischen akutem und chronischem Stress zu unterscheiden. Während akuter Stress (zum Beispiel eine kurze Prüfungssituation) schnell abbaubar ist, führt chronischer, andauernder Stress dazu, dass der Körper nicht mehr zur Ruhe kommt, was die Anpassungsfähigkeit überfordert und zu langfristigen Erkrankungen führen kann.
Eustress entsteht typischerweise, wenn Anforderungen als bewältigbar und sinnvoll erlebt werden – etwa bei einer kreativen Herausforderung, sportlicher Aktivität oder einem anspruchsvollen Projekt. In solchen Situationen wirkt Stress nicht lähmend, sondern stimulierend und kann sogar als befriedigend empfunden werden.
Eine differenzierte Auseinandersetzung mit Stress vermittelt daher nicht nur Strategien zur #Reduzierung von #Belastung, sondern zeigt auch, wie produktiver, positiver Stress entstehen und genutzt werden kann. Entscheidend ist weniger die vollständige Vermeidung von Stress als vielmehr der Umgang mit ihm und die #Balance zwischen #Anspannung und #Erholung. Zudem ist die Interpretation von Stress als Distress oder Eustress unter Umständen eine Frage der (unbewussten) Interpretation von Stress.









