Lippisches Landesmuseum Detmold: Vortrag, »Hermann zwischen Lippe und Minnesota«, 26. Februar 2026Zoom Button

Das Hermann Heights Monument in New Ulm im US Bundesstaat Minnesota. Foto: Lippisches Landesmuseum, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Lippisches Landesmuseum Detmold: Vortrag, »Hermann zwischen Lippe und Minnesota«, 26. Februar 2026

Lippisches Landesmuseum Detmold: Vortrag, »#Hermann zwischen #Lippe und #Minnesota«, 26. Februar 2026

  • Vortragsabend mit 2 Perspektiven über das Hermann Heights Monument in New Ulm und seine Wahrnehmung in #Lippe

#Detmold, 20. Februar 2026

Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe (NHV Lippe) und das #Lippische #Landesmuseum #Detmold laden am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 19 Uhr, zu einem #Themenabend im Rahmen der Sonderausstellung »Denk:Mal! 150 Jahre #Hermannsdenkmal« ein, der sich einem besonderen Kapitel transatlantischer Denkmalgeschichte widmet.

Im Mittelpunkt steht das #Hermann #Heights #Monument in #New #Ulm im US Bundesstaat Minnesota. Das Denkmal wurde 1897 auf Initiative deutscher Einwanderer als Pendant zum 1875 fertiggestellten Hermannsdenkmal bei Detmold eingeweiht.

Errichtet wurde das Monument auf Entschluss des deutschen Immigranten und Architekten Julius Berndt. Berndt gehörte der Loge des »Order of the Sons of Herman« an, die auch die Finanzierung des Denkmals übernahm. Als architektonisches und ideelles Vorbild diente das Hermannsdenkmal im #Teutoburger #Wald – ein Symbol, das im 19. Jahrhundert weit über Lippe hinaus identitätsstiftend wirkte.

Dr. Julia Lange beleuchtet in ihrem Vortrag die Entstehungsgeschichte des amerikanischen Monuments, seine kulturhistorischen Hintergründe sowie die Bedeutung für die deutsch amerikanische Gemeinschaft in New Ulm. Dabei wird deutlich, wie Erinnerungsorte in der Migration neue Funktionen erhalten und zugleich an europäische Traditionen anknüpfen.

Der »Kleine Hermann« in New Ulm blieb auch in der Heimat seines großen Bruders nicht unbeachtet. Wie sich die lippische Presse und #Heimatforschung mit dem amerikanischen Denkmal auseinandersetzte, ist Thema des ergänzenden Vortrags von Roland Linde, freiberuflicher #Historiker und Publizist aus Detmold.

Die Veranstaltung bietet damit eine transatlantische Perspektive auf ein Denkmal, das für nationale Mythen, Migrationserfahrungen und regionale Identität gleichermaßen steht.

Donnerstag, 26. Februar 2026, 19 Uhr, Lippisches Landesmuseum Detmold, Ameide 4, 32756 Detmold, Eintritt frei, Anmeldung unter Telefon +49523199250 oder per E Mail an [email protected] … 

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT

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