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Brands Spiele Check: »Marajoara« von Giant Roc

#Brands #Spiele #Check: »Marajoara« von Giant Roc

#Lippstadt, 6. Februar 2026

#Marajoara ist der Name der brasilianischen indigenen #Zivilisation, die auf der #Insel #Marajó an der Mündung des #Amazonas in der präkolumbianischen Zeit entstand.

Diese Zivilisation ist namensgebend für das Spiel von #Giant #Roc, bei dem sich 1 bis 4 Spieler in einem Alter ab 14 Jahren über eine Spielzeit von 60 Minuten auf dem Weg machen, für ihr #Museum nach #Keramik der Marajoara zu suchen. Sie unternehmen Ausgrabungen, restaurieren eine große Vase und stellen die gefundenen Vasen aus.

Optisch verfügt »Marajoara« über eine wundervolle Tischpräsenz, da der Karton schon zum Spielmaterial gehört.

Insgesamt sind dem Spiel 52 #Würfel in 4 Farben beigefügt und die werden auf dem Spielfeld ordentlich bewegt, um die Ausgrabungen zu simulieren. Ein wenig basiert das Ganze auf dem #Solitär Prinzip, dass man mit einem Würfel immer andere überspringt und diese vom Feld nimmt. Der gerade gezogene Würfel wird dabei im Wert erhöht.

Die Mitglieder meiner Spielerunden sind dabei immer sehr froh, dass ich den Spielaufbau übernehme. Denn die 52 Würfel sind zu Beginn des Spiels mit dem Augenwert 1 auf das Spielfeld zu platzieren. Eine schöne Geduldsaufgabe, die aber aufgrund des wundervoll gestalteten Spielmaterials keine große Qual ist.

»Marajoara« lässt sich auf vielerlei taktischen Ausrichtungen spielen. Es ergibt sich ein sehr schöner Spielfluss, wenn man seine Züge nicht allzu sehr darauf ausrichtet, zu verhindern, dass die Mitspieler mit dem nächsten oder übernächsten Zug vielleicht einen Vorteil erhalten. Die Taktiker und Grübler unter den Brettspielern sind hier bestimmt in der Lage, drei oder vier Züge vorauszudenken. Ob das dann allerdings Spaß für die anderen bringt, lasse ich mal dahingestellt.

Man läuft leicht Gefahr, eher den Vorteil der anderen verhindern zu wollen, als einen eigenen Vorteil erzielen zu wollen. Aber im Grunde genommen, steht für immer der Spielspaß im Vordergrund und nicht das Gewinnen um jeden Preis.

Marajuara ist ein Spiel, in das man sich leicht reinfindet, und man doch einiges an taktischen Überlegungen anstellen muss. Zum einen sind dort die Würfel, die auf dem Spielbrett bewegt werden. Dann aber auch die Ausgrabungsleisten auf denen sich einige Optionen ergeben.

#Spielmaterial und #Spielablauf sehen eigentlich vor, dass Marajoara kein Spiel ist, das schnell mal eben gespielt wird. Muss es aber auch nicht, weil man trotz der nicht wirklich komplexen Spielregeln einiges zu tun und zu planen hat.

Die Zusammensetzung der Scherben auf dem eigenen Tableau ist eine sehr schöne thematische Umsetzung, zeigt den Spielern und Spielerinnen aber auch, dass die Archäologie manchmal schon ein sehr feines Puzzeln sein kann.

Es gab in den letzten Monaten einige Spiele, die sich mit dem Thema Archäologie befasst haben. Hier wurde ausdrücklich darauf Wert gelegt, dass der Zufallsfaktor bei den Ausgrabungen nicht zu hoch ist. Man kann sehr schön planen, wann man wo mit welchem Würfel welchen Wert erreichen könnte. Natürlich muss man dabei immer auch berücksichtigen, dass es natürlich auch weitere Spieler am Tisch gibt, zudem hat sich in unseren Spielrunden gezeigt, dass das #Spiel seinen vollen Spielspaß auslebt, wenn man mit vier Spielern spielt. Denn je mehr Bewegung auf dem #Spielbrett ist, umso abwechslungsreicher sind eben auch die Planungen der eigenen Züge.

Und so muss man sich auch nicht zwischen Marajoara und anderen Spielen, die sich mit dem Thema Archäologie befassen, entscheiden. Sowohl das eine als auch die anderen machen so viel Spaß, dass man sie immer mal wieder auf den Tisch bringen.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #ERNC

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