

Spielt zum Notenspur Salon im Gohliser Schlösschen: Das Leipziger Klavierquartett. Foto: Elke Leinhoß, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
»Leipziger Notenspur 2026«: von Kinderklang bis Schwanengesang – Musikalische Vielfalt in den Notenspur Salons
»#Leipziger #Notenspur 2026«: von Kinderklang bis Schwanengesang – Musikalische Vielfalt in den Notenspur Salons
#Leipzig, 4. Februar 2026
Februar ist #Salonzeit bei der »Leipziger Notenspur«, die im Verbund mit ihren Partnereinrichtungen an der Notenspur zu den seit 2009 stattfindenden #Salonkonzerten einlädt!
In den Europäischen Kulturerbe Stätten, an Originalschauplätzen und in historischen Gebäuden erklingt Musik vorwiegend von Komponisten, die in Leipzig wohnten, arbeiteten oder studierten, aber auch die ihrer Freunde, Bewunderer, Nachahmer oder Vorbilder. Dabei sind nicht nur Erwachsene angesprochen, sondern auch das junge Publikum, denn wir führen die Tradition der Notenspur Kindersalons fort.
Den Auftakt der acht Konzerte bildet am 7. Februar 2026 der Notenspur Salon im Schumann Haus, bei dem der #Dichter #Heinrich #Heine im Mittelpunkt steht. Sein Todestag jährt sich am 17. Februar 2026 zum 170. Mal. Heine hat wie kaum ein Zweiter das Liedschaffen, insbesondere der Romantiker, inspiriert.
Der Liederzyklus »Dichterliebe« opus 48 von #Robert #Schumann steht im Fokus des Abends. Schumann setzt in seiner ganz eigenen Tonsprache die Poesie Heinrich Heines in Szene. Komplettiert wird das Konzert zu Ehren Heines mit seinen vertonten Gedichten aus dem »#Schwanengesang« D 957, dem letzten großen und posthum veröffentlichten Werk Franz Schuberts.
Richard Wagner# wurde in seiner Geburtsstadt Leipzig in seiner musikalischen Entwicklung wesentlich von Vorbildern geprägt. Welche Komponisten und Werke den jungen Leipziger beeindruckt und beeinflusst haben, machen Nachwuchskünstler und Stipendiaten anhand einer Auswahl von Werken von Bach, Mendelssohn, Marschner, Weber und anderen im Salon des Wagner Verbandes am 13. Februar 2026 im #Kammermusiksaal der #Hochschule für #Musik und #Theater erlebbar.
»Auf der Höhe der Zeit« begegnen sich der Pianist Rolf Dieter Arens und die Cellistin Stefanie Waegner. In einem abwechslungsreichen Konzertprogramm erklingen Werke von Johann Sebastian #Bach, Franz #Liszt, Richard Wagner, Paul #Ben #Haim und Felix #Mendelssohn #Bartholdy – allesamt Pioniere des Musikschaffens zu ihrer jeweiligen Zeit, von Bachs Ausloten der Ausdrucksmöglichkeiten des Cellos im frühen 18. Jahrhundert bis zu Ben Haims Begründung der nationalen Musiksprache in Israel, Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Salon am 14. Februar 2026 wird ausgerichtet von der Kulturstiftung Leipzig in der Alten #Nikolaischule.
Mikhail Kambarov (Klavier) und Damian Klein (Violoncello) gehören zu den interessantesten Künstlern ihrer Generation. Beide lernten am Musikgymnasium #Schloss #Belvedere in #Weimar und haben sich trotz unterschiedlicher solistischer Wege nie aus den Augen verloren. Am 15. Februar 2026 gastieren sie als Duo zur #Sonntagsmatinée im Mendelssohn Haus mit Werken von Mendelssohn, Fanny #Hensel und #Schostakowitsch.
Die Lebensgeschichten der drei jüdischen Komponisten, deren Werke Sie am 21. Februar 2025 im #Notenspur #Salon des Notenspur Vereins erleben werden, sind eng mit Leipzig verbunden. Während Gustav #Mahler (1860 bis 1911) sicherlich der bekannteste ist, werden Salomon #Jadassohn (1831 bis 1902) und vor allem Robert #Kahn (1865 bis 1951) für manchen eine Entdeckung sein. Es musiziert im #Oesersaal des #Gohliser #Schlösschens das renommierte #Leipziger #Klavierquartett.
Das Konzert am 22. Februar 2026 im #Bach #Museum ist der Auftakt der Reihe »Forschungsportal Bach«. Es erklingen 4 stimmige bis 5 stimmige Motetten und Chorarien aus dem Altbachischen Archiv (Johann Bach, Johann Michael Bach, Johann Christoph Bach, Adam Drese), dargeboten vom Ensemble SoaVI und wissenschaftlich begleitet von Dr. Gregor Richter.
»Mach mal Klang!« heißt es am 28. Februar 2026 beim Musiksalon zum Mitmachen für und mit Kindern im Zimeliensaal des Musikinstrumentenmuseums der Universität Leipzig im #Grassi. Bei einer Reise zurück ins 19. Jahrhundert erleben die #Kinder allerhand Spannendes und können selbst musikalisch und tänzerisch aktiv werden.
Einen Nachmittag voller Leichtigkeit, Gesangskunst und zeitloser Melodien verspricht zum Abschluss der Salon in der #Grieg #Begegnungsstätte am 1. März 2026. Die #Operetten #Gala »#Wien, Wien, nur Du allein …« entführt mit spritzigen Ensemblesätzen, Couplets und bekannten Melodien von Johann Strauss, Franz Lehár und Emmerich Kálmán in die goldene Ära der Wiener Operette.
Das vollständige Programm, Informationen zu Eintrittspreisen und Kartenvorverkauf ist zu finden auf der Notenspur Homepage.
»Notenspur Leipzig«
Die Leipziger #Notenspur Initiative ist eine Interessensgemeinschaft von Privatpersonen, Vereinen, Institutionen und lokaler Wirtschaft, die die herausragende Leipziger Musikgeschichte im Stadtraum erlebbar machen will.
Ihr Ursprung liegt in der 1998 entstandenen Idee, einen herausgehoben markierten musikalischen Stadtspaziergang zu initiieren. Nach einigen Anläufen ist seit 2005 ein Netzwerk zur Umsetzung dieser Idee entstanden – die Leipziger Notenspur Initiative. Um die Bürgerinitiative auf eine rechtlich gesicherte Basis zu stellen, wurde 2008 der »Notenspur Förderverein« gegründet, 2017 wurde der Name in »Notenspur Leipzig« geändert. Inzwischen ist die »Notenspur« eine eingetragene Marke und steht als Dachmarke für die gleichnamige Leipziger Bürgerinitiative sowie den Verein. Mehr …
Leipzigs Musiktradition sichtbar und hörbar machen
Auf einem touristischen Pfad durch die Stadt, der die authentischen Wohn und Wirkungsstätten zahlreicher Komponisten von Weltruf miteinander verbindet, rücken diese wieder in das öffentliche Bewusstsein. Verbindungen werden geschaffen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die Fantasie beflügelt und das Verständnis geweckt für die historischen Umstände der Entstehung großer musikalischer Werke.
Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert und Clara #Schumann, Richard Wagner, Edvard Grieg und weitere bedeutende Musiker werden auf diese Weise als Bürger unserer Stadt wieder lebendig.
Ein besonderes Kennzeichen der Notenspur ist es, das Thema #Musik auch für andere Entwicklungsaspekte der Stadt nutzbar zu machen, indem sich das Kulturprojekt mit anderen Schwerpunkten verbindet. Durch diese Vernetzung ist das Notenspur Projekt nicht nur ein musikhistorisches, es beinhaltet ebenso architektonische, stadtplanerische, touristische, denkmalsgeschichtliche, gestalterische, medientechnische, wirtschaftspolitische und sogar familienpolitische, pädagogische und umweltpolitische Aspekte.









