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Brands Spiele Check: »Grundstein von Metropolis«, Kobold Spieleverlag
#Brands #Spiele #Check: »Grundstein von #Metropolis«, Kobold Spieleverlag
#Lippstadt, 1. Februar 2026
Mit »#Grundstein von #Metropolis« landete diesmal ein Städte Aufbauspiel auf unserem Tisch. Über 3 Runden wetteifern dabei zwei bis vier Spieler im Alter ab 8 Jahren über eine Spielzeit von 40 bis 60 Minuten um die Anerkennung ihrer Visionen und Entwürfe, indem sie Blaupausen leerer Grundstücke kaufen und auf ihnen neue Gebäude errichten.
Dabei spielte man »Grundstein von Metropolis« über 3 Jahre. Jedes Jahr besteht aus mehreren Runden, in denen man eine der Aktionen ausführt. Auf dem #Stadtplan sind entsprechend der Spieleranzahl Grundstücke verfügbar, die im Laufe des Spiels anhand von den im Grundstücksmarkt ausliegenden Blaupausen erworben werden können.
Die 6 im Grundstücksmarkt zur Verfügung stehenden Blaupausen werden zu unterschiedlichen Preisen verkauft, so dass man im Laufe des Spiels schon abwägen muss, ob man sich tatsächlich das ins Auge gefasste Grundstück leisten möchte oder zunächst einmal abwartet, bis es im Preis sinkt.
Das entfacht am Tisch eine Immobilienspekulation, die der Realität sehr nahekommt. Es ist ein ständiges Abtasten und Abwarten, wie die Konkurrenz plant.
Auf den Grundstücken im eigenen Besitz kann man dann Gebäude aus dem eigenen Vorrat aus 24 Gebäuden errichten. Dabei haben die Gebäude unterschiedliche Formen und Größen. Um ein Gebäude zu bauen, benötigt man also zunächst ein Set aus benachbarten Grundstücken, dass der Form des Gebäudes entspricht.
Zudem kommt eine spannende taktische Note dadurch ins Spiel, dass man nur acht Grundstücksmarker zur Verfügung hat, um eigene Grundstücke markieren zu können. Dies ist auch eine Art #Ressourcen #Management, denn man muss eben auch genügend Grundstücksmarker zur Verfügung haben um den Erwerb neuer Grundstücke planen zu können.
Welche Gebäude man plant und dementsprechend auch den Grundstückskauf danach ausrichtet, richtet sich auch danach, mit welchen Boni man plant. Denn in der Aktion »Einkommen nehmen« erhält man zusätzlich zu den fünf Münzen des Stadtrats noch den Wert der Gewerbegebäude, die man auf dem Stadtplan gebaut hat.
Das sind so viele schöne und spannende taktische Sichtweisen, die man berücksichtigen muss, dass sich eine spannende Wirtschaftssimulation daraus ergibt.
Natürlich treten die #Stadtplaner dabei auch in einen erheblichen Konkurrenzkampf. Das Ganze gerät aber zu keinem Zeitpunkt zu konfrontativ oder gar destruktiv, sodass die Altersangabe 8 plus durchaus angemessen ist. Es ist für diese Altersklasse sicherlich fordernd, aber an keiner Stelle überfordernd.
Die Züge gehen dabei schnell von der Hand. Es liegt aber auch daran, dass das Spielmaterial hochwertig produziert ist und sich bei beim Bau der Gebäude kein kompliziertes Puzzeln auf dem Stadtplan ergibt. Alles ist großzügig gestaltet, so dass man wirklich mit Spaß an der Sache bleibt und kein hoher Stressfaktor aufkommt.
Die Gestaltung des Spiels ist thematisch wundervoll umgesetzt. Das geht schon bei der Gestaltung des Covers los und zieht sich wie ein Roter Faden durch das gesamte Spielmaterial.
Die Regeln des Spiels sind schnell zugänglich die Anleitung übersichtlich strukturiert und da es auf dem Grundstücksmarkt für jedes Jahr eine kurze Wertungsübersicht gibt kommt man schnell ins Spiel, ohne ständig die Anleitung zu anzunehmen. Das ist von den Autoren sehr gut gelöst.
Am Ende jedes Jahres erfolgt eine Wertung, am Ablauf des dritten Jahres endete die Partie. Auch die einzelnen Wertungen der Wohngebäude und der Öffentlichen Gebäude erfolgt übersichtlich und strukturiert. Dazu trägt auch das Tableau der Ansehens und Bevölkerungsleisten bei.
Auch wenn im #Spiel unglaublich viel Spielmaterial mit dabei ist, lässt sie das Spiel nach einer Partie schnell zurücksetzen, so dass es am Abend selten bei einer Partie bleibt.









