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Stadtarchiv Detmold/Landesarchiv NRW: ein Täter aus Detmold, die Aufarbeitung der NS Verbrechen von Wilhelm Dreimann, 6. Februar 2026
Stadtarchiv Detmold/Landesarchiv NRW: ein Täter aus Detmold, die Aufarbeitung der NS Verbrechen von Wilhelm Dreimann, 6. Februar 2026
#Detmold, 29. Januar 2026
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert an die Millionen Menschen, die während der NS Zeit ausgegrenzt, vertrieben, verfolgt und ermordet wurden. Häufig erinnern nur noch historische Unterlagen an die Betroffenen. Aber auch die Biografien von Tätern können anhand von Archivquellen rekonstruiert werden.
Ein eindrückliches Beispiel bietet der Holzschnitzer Wilhelm Dreimann (1904 bis 1946) aus #Detmold #Hiddesen. Er war in der #Wachmannschaft im #KZ #Neuengamme eingesetzt. 1946 wurde er vor einem britischen Militärgericht angeklagt und wegen seiner Verbrechen in der Endphase des Krieges zum Tode verurteilt. Unter anderem war er an der Ermordung von 20 jüdischen Kindern in einer #Hamburger #Schule beteiligt.
Dreimanns Urenkelin Maria Bostelmann (geborende Holzgrewe) hat sich intensiv mit der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte beschäftigt. Sie klärt öffentlich über die Taten ihres Vorfahren auf und hat dazu bereits an verschiedenen Sendungen des #ZDF mitgearbeitet.
Freitag, 6. Februar 2026, 19.30 Uhr, #Stadtarchiv Detmold/Landesarchiv #NRW, Willi Hofmann Straße 2, Detmold, »Warum ist heute wichtig, dass wir gestern verstehen?« die Aufarbeitung der Familiengeschichte des Detmolder NS Verbrechers Wilhelm Dreimann, die Veranstaltung ist eine Kooperation des Stadtarchivs Detmold, des Landesarchivs NRW (Abteilung #Ostwestfalen #Lippe) und des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe …









