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Symphonischer Chor Hamburg: Macht, Neid und Menschlichkeit, Laeiszhalle Hamburg, 12. April 2026
Symphonischer Chor Hamburg: Macht, Neid und Menschlichkeit, Laeiszhalle Hamburg, 12. April 2026
#Hamburg, 28. Januar 2026
Der Symphonische Chor Hamburg lädt ein in den Großen Saal der #Laeiszhalle #Hamburg. Am 12. April 2026 um 17 Uhr bringt er das #Oratorium »Saul« von Georg Friedrich #Händel zu Gehör, ein in Zeiten globaler #Machtspiele, verletzlicher #Demokratien und öffentlicher Inszenierungen erschütternd aktuelles Werk.
Geschrieben 1738 in #London, erzählt es die uralte Geschichte vom ersten König #Israels, dessen Eifersucht auf den jungen Helden David zur Tragödie führt. Doch Saul ist mehr als biblische Historie – es ist ein musikalisches Psychogramm über Macht und Menschlichkeit, über den gefährlichen Sog von Ruhm und den Preis politischer Eitelkeit. Wer heute auf die Spannungen zwischen Autorität und Aufbruch, Altem und Neuem blickt, entdeckt in Händels Musik ein geradezu zeitloses Spiegelbild unserer gesellschaftlichen und politischen Umbrüche.
Die herausragenden Solisten und Solistinnen Jonathan Michie, Bass (Saul), Tobias Hechler, Altus (David), Ilker Arcayürek, Tenor (Jonathan), Magdalene Harer, Sopran (Michael), Karola Sophia Schmid, Sopran (Merab) werden den ProtagonistInnen des Oratoriums ihre Stimmen verleihen und sie zum Leben erwecken.
Karten zwischen 15 und 49 Euro sind ab sofort online und über die bekannten Vorverkaufskassen erhältlich. Schüler, Studenten und Bürgergeldempfänger erhalten Karten jeder Preiskategorie zum jeweils halben Preis.
Symphonischer Chor Hamburg
Der Symphonische Chor Hamburg, 1886 gegründet, gehört mit seinen heute etwa 140 aktiven Mitgliedern zu den renommiertesten und traditionsreichsten Chören Hamburgs. Seit 1985 wird er von Matthias Janz geleitet.
Prof. Janz ist #Kirchenmusikdirektor a. D. in #Flensburg und lehrt Oratorienleitung und Oratoriengestaltung an der #Musikhochschule #Lübeck. Für seine kulturellen Verdienste erhielt Matthias Janz internationale Preise und Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz, den Brahmspreis, den dänischen Danebrogorden und weitere.
Der Nachfolger von Wilhelm Brückner Rüggeberg hat es sich gemeinsam mit dem Chor zur Aufgabe gemacht, neben den großen und bekannten Werken der Chorliteratur auch selten zu hörende Kompositionen wie zum Beispiel Schmidts »Das Buch mit sieben Siegeln«, Francks »Les Béatitudes«, Janáčeks »Glagolitische Messe«, Honeggers »La danse des morts«, Vaughan Williams’ »Dona nobis pacem« oder Stravinskys »Symphony of Psalms« zur Aufführung zu bringen. Zum Repertoire des Chores gehören ferner die Oratorien »Messiah« und »Saul« von Händel, Mendelssohns »Paulus« und »Elias«, Mozarts »Requiem«, Schumanns »Faust Szenen«, Dvořáks »Requiem« und »Stabat mater«, das »Deutsche Requiem« von #Brahms sowie Elgars »The Dream of Gerontius«. #Weihnachten 2016 führte der Chor erstmals Bachs »Weihnachtsoratorium« auf.
Regelmäßig konzertiert der Chor mit namhaften Solisten und Orchestern in der Hamburger Laeiszhalle und bei Konzertreihen in #Schleswig #Holstein und #Dänemark. Mit einem Weihnachtsprogramm ist der Symphonische Chor fast jedes Jahr in Hamburg in der Hauptkirche Sankt Petri zu hören. Mit Beethovens »Missa solemnis« gastierte er im Schweriner Dom, mit Berlioz’ »Grande Messe des morts« in der Lübecker Musikhalle und Kongresshalle, mit Bruckners »f Moll Messe« im Kulturpalast Dresden und mit Verdis »Messa da Requiem« auf einer Konzertreise durch #Polen. Im Rahmen des Schleswig Holstein Musik Festivals 2014 führte der Symphonische Chor zusammen mit dem Flensburger Bach Chor Felix Mendelssohns Oratorium »Paulus« auf. Im Sommer 2016 wurde das 30 jährige Bestehen des Festivals von der Chorgemeinschaft in zwei umjubelten Konzerten mit Joseph Haydns Oratorium »Die Jahreszeiten« gefeiert. im Sommer 2022 war die Chorgemeinschaft mit einem außergewöhnlichen Beitrag zum Brahms Schwerpunkt des Festivals zu hören.
Der Chor ist Mitglied im Verein Deutscher Konzertchöre (VDKC), und eröffnete mit Mendelssohns »Paulus« die Konzerttage des Vereins in Rendsburg. Das eigene 125 jährige Jubiläum feierte der Chor im Jahr 2011 mit dem Verdi Requiem in der Hamburger Laeiszhalle und wurde 2016 bei Deutschlandradio Kultur als »Chor der Woche« präsentiert.
Ein Höhepunkt für den Chor war die Aufführung des »Messiah« von Händel in voller Länge und mit historischen Instrumenten in der Hamburger Elbphilharmonie im Dezember 2017. Als erster Laienchor im Eröffnungsjahr dieses Jahrhundert Bauwerks aufzutreten, empfindet der Chor als besondere Auszeichnung seiner musikalischen Qualität.
Die Aufführung von César Franck’s »Les Béatitudes« im Großen Saal der Elbphilharmonie am 23 Februar 2020, nur wenige Tage, bevor Konzerte für zwei Jahre gar nicht oder kaum noch möglich waren, übertrafen diesen bisherigen Höhepunkt noch: Mit 9 Solisten und großem Orchester gelang dem Chor eine der schönsten Aufführungen dieses beeindruckenden Werkes.
2024 kehrte der #Chor ein 3. Mal in die #Elbphilharmonie zurück: Am 21. September 2025 erklangen dort vor ausverkauftem Haus die extraordinären Töne der »#Carmina #Burana« von Carl #Orff. Am 3. Dezember 2025 war der Chor dort erneut mit dem #Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian #Bach zu hören. Mehr …
12. April 2026, 17 Uhr, Laeiszhalle #Hamburg, der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei …









