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Foto: Eva Kelety, »KunstHausWien«, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

»KunstHausWien« 2026: Samen für eine nachhaltige Zukunft

»KunstHausWien« 2026: Samen für eine nachhaltige Zukunft

  • Zweite #Klima #Biennale #Wien vom 9. April bis zum 10. Mai 2026 als Signal des Aufbruchs – internationale Gruppenausstellung »Seeds« – Projektraum »Garage« lädt zum Dialog mit der #Donau

#Wien, 27. Januar 2026

Aus der Katastrophe keimt die Zukunft: Von der noch laufenden #Ausstellung »Normale Katastrophe« von Julius von #Bismarck bis zur Gruppenausstellung »Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures« spannt das »#KunstHausWien«, ein #Museum der Wien Holding, 2026 einen Bogen, der in angespannten Zeiten den Blick auf eine ökologisch nachhaltige und zugleich ökonomisch tragfähige Zukunft richtet. Angesichts geänderter Handlungsspielräume ist Programm mehr denn je Position. Mit der zweiten Ausgabe der Klima Biennale Wien setzt das Haus deshalb ein klares Zeichen – für kulturelle Verantwortung und das konsequente Zusammendenken von ökologischer Haltung und wirtschaftlicher Realität.

Rückblick 2025

Mit rund 121.000 Besuchern war 2025 für das »KunstHausWien« ein erfolgreiches Jahr, in dem das Museum seine Positionierung als Ort für zeitgenössische Kunst mit ökologischem und gesellschaftspolitischem Fokus stärken konnte. Internationale #Gegenwartskunst, experimentelle Formate und partizipative Projekte verschmolzen zu einem Programm, das Nachhaltigkeit, #Naturverhältnisse und globale Produktionssysteme thematisierte.

Der Kernbereich zu Friedensreich Hundertwasser wurde durch Workshops wie »#Hundertwasser. Ideas for Future« oder neu entwickelte Tastbilder bereichert, die seine Werke mit allen Sinnen erfahrbar machen und zum barrierefreien Angebot des Museums beitragen.

Die Wechselausstellungen setzten technisch wie inhaltlich Maßstäbe: Auf Anne Duk Hee Jordans raumfüllende Tiefseelandschaft folgte im Frühling die Einzelausstellung »Antimatter Factory« von Mika Rottenberg, die mit großen Videoarbeiten, Installationen und kinetischen Skulpturen auf humorvolle Weise #Konsum, #Arbeit und# Ressourcenausbeutung hinterfragte. Seit September 2025 läuft im »KunstHausWien« die »Normale Katastrophe«   und das jedenfalls noch bis 8. März 2026. Julius von Bismarck stellt in seiner Einzelausstellung #Naturgewalten wie #Sturm, #Feuer und #Blitz in den Mittelpunkt besonders spektakulär ist die Installation mit einem brennenden Baum im Innenhof.

Sehr positiv war das Publikumsecho auf die neue Programmierung im Projektraum »#Garage«, der seit 2025 verstärkt prozessbasierte und partizipative Ausstellungen bei freiem Eintritt bietet. Projekte wie »Plastic Matters«, »Grüne Wäsche Wien« oder »The Belly Knows Before the Brain« behandelten Themen wie #Plastik, #Greenwashing und den planetaren #Stoffwechsel. Beim #Recycling von Plastik, offenen Foren zu urbaner Nachhaltigkeit oder beim Anlegen eines gemeinsamen Komposthaufens wurden die Besucher selbst Teil des künstlerischen Prozesses.

Ein umfangreiches Vermittlungs und Veranstaltungsprogramm mit Workshops von Künstlern, Ferienprogrammen, #Repair #Cafés und Diskursformaten mit #Wissenschaft und #Nachbarschaft machten #Kunst und #Nachhaltigkeit im »KunstHausWien« für #Kinder, #Familien und #Erwachsene erlebbar.

Ausblick 2026

Im Zentrum des diesjährigen Programms steht die 2. Klima Biennale Wien vom 9. April bis zum 10. Mai 2026 – erneut als spartenübergreifendes Festival an der Schnittstelle von Kunst, #Klima und #Gesellschaft. Initiiert von der Stadt Wien und veranstaltet vom »KunstHausWien« verwandelt die Biennale den gesamten Stadtraum in ein Labor für Kunst und nachhaltige Zukunft, wobei diesmal der öffentliche Raum noch stärker in den Mittelpunkt gerückt wird – mit dem Karlsplatz als Zentrum. Das Festival macht damit Klimafragen sichtbar, spürbar  und diskutierbar – und das mitten im Alltag der Stadt. Neben der Festivalzentrale im »KunstHausWien« bilden 2026 erneut die Partnerinstitutionen und Kooperationen das kreative Fundament der #Biennale. Das »KunstHausWien« ist als Festivalzentrale inhaltlicher Ausgangspunkt – thematisch und visuell sichtbar durch eine umfassende Szenographie im Haus. Im Museum selbst werden die Ausstellungen »Seeds. Reclaiming Roots. Sowing Futures und The Institute of Queer Ecology. I Wish We Had More Time« gezeigt.

Das detaillierte Programm der Klima Biennale Wien 2026 wird am 23. Februar 2026 im »KunstHausWien« präsentiert.

Die Gruppenausstellung »Seeds. Reclaiming Roots. Sowing Futures«, kuratiert von Sophie Haslinger, schlägt Brücken zwischen #Kunst, #Ökologie und #Aktivismus. Im Zentrum stehen Samen als Grundlage unseres Lebens: Die Skulpturen, Installationen, Fotografien und Videoarbeiten der 14 internationalen Künstler nehmen das Samenkorn als Ausgangspunkt, um über das Verhältnis des Menschen zur Erde, zu Wissen und Zukunft nachzudenken. Sie erzählen vom Verschwinden und Bewahren, von Verlust und Regeneration, vom poetischen wie politischen Potenzial des Sorgens und gemeinsamen Wachsens. So wie ein Samenkorn Erbe und Potenzial, Geschichten und Zukünfte in sich trägt, entfalten sich in der Ausstellung vielfältige Narrative, die Verflechtungen und Komplexität der globalen Klimakrise greifbar machen und dazu einladen, über mögliche Zukünfte zu reflektieren. Die in Wien lebenden Künstler Michaela Putz und Christian Kosmas Mayer sowie der dänische Künstler Tue Greenfort entwickeln für die Ausstellung neue, vom »KunstHausWien« kommissionierte Arbeiten.

Mit Arbeiten von Ackroyd & Harvey, Maria Thereza Alves, Alexandra Baumgartner, Tue Greenfort, Kapwani Kiwanga, Dominique Koch, Jumana Manna, Christian Kosmas Mayer, Marzia Migliora, Lucía Pizzani, Michaela Putz, Cecilia Vicuña und Munem Wasif. Die Ausstellung ist über die Biennale hinaus bis 14. Februar 2027 zu sehen.

Im Projektraum »Garage« ist mit »I Wish We Had More Time« erstmals in #Österreich eine Einzelausstellung des »Institute of Queer Ecology« zu sehen. Die von Stephan Kuss und Veronika Hackl kuratierte Schau vereint Beiträge von Künstlern, Musikern, Schriftstellern und Wissenschaftlern, die sich den vielfältigen Bedeutungen von Verlust widmen: ökologisch, gemeinschaftlich und relational. Durch Klimaveränderungen geraten Symbiosen und das sensible Zusammenspiel der Arten durcheinander. Gleichzeitig thematisiert die Ausstellung Brüche queerer Geschichte und Erzähltraditionen, die durch gesellschaftliche Krisen wie die #AIDS #Epidemie verursacht wurden, sowie Verluste, die entstehen, wenn zwei Lebewesen zur falschen Zeit oder am falschen Ort aufeinandertreffen – verpasste Begegnungen und Wehmut. Die Ausstellung ist bis zum 9. August 2026 zu sehen.

Ab dem 10. September 2026 tritt das Künstlerkollektiv »Futurefarmers« in seiner ortsspezifischen, prozessorientierten Ausstellung »Neighbour*ing« aktiv in Beziehung zur prominenten Nachbarin #Donau. Sie widmen sich dem Gewässer als Subjekt wechselseitiger Einflüsse, das vom Menschen geformt wird und zugleich das Leben um sich herum formt. Dabei greifen sie auf die Etymologie von »neighbour« zurück und verdeutlichen, wie eng dieser Begriff mit Landarbeit und den Prozessen des Wachsens und Existierens verbunden ist. Gemeinsam mit lokalen Flussgemeinschaften – darunter Schwimmvereine, Gemeinschaftsgärten, Imker und Fischer – legen sie ein materielles Archiv aus Sedimenten an. Diese Begegnungen dienen als Ausgangspunkt für Reflexion und Austausch. Futurefarmers nutzen Klang, Spaziergänge und improvisierte öffentliche Aktionen, um unsere Perspektive auf und unsere Erfahrung mit Donau zu verändern: von etwas, neben dem wir leben zu einem lebendigen Wesen, das immer Teil eines Netzes aus Beziehungen ist. Vom 10. September 2026 bis zum 3. Jänner 2027 bei freiem Eintritt, kuratiert von Stephan Kuss und Veronika Hackl.

In der #Sammlung Hundertwasser ist noch bis Ende Juni 2026 die prominente Leihgabe »Grüne Stadt« aus der Sammlung Christian Baha zu sehen. Ein vertiefendes Vermittlungsprogramm widmet sich dem ökologischen Engagement des berühmten Ausnahmekünstlers #Friedensreich Hundertwasser. 

»KunstHausWien« …

#NOW #KWS #ROSA

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