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Brands Spiele Check: »Anno 117: Pax Romana« von Ubisoft für die PS5
#Brands #Spiele #Check: »Anno 117: Pax Romana« von #Ubisoft für die #PS5
#Lippstadt, 20. Januar 2026
Erstmalig und letztmalig kam ich mit der »#Anno« Serie bei »Anno 1603« am #Amiga 500 in Berührung. Als nun also »Anno 117: Pax Romana« in meiner PS5 landete, hatte ich nicht den direkten Vergleich zum Vorgänger »Anno 1800«. Dieses #Spiel wiederum kenne ich nur als #Brettspiel Variante vom #Kosmos #Verlag.
Ich war also sehr gespannt, was die neueste Version der »Anno« Serie auf meine PS5 zaubern würde, und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Aber der Reihe nach: Wer wie ich zuletzt eher mit Jump and Run spielen wie »Ratchet & Clank: Rift Apart« beschäftigt war, der muss sich bei der Steuerung von »Anno 117« natürlich erstmal umstellen.
Fällt unsere Wahl am Anfang auf den Kampagnen Modus, so geht damit aber auch ein relativ großes und detailliertes Tutorial einher, das in diesen Story Modus eingebaut wurde. Wobei ein Spiel wie »Anno 117« eben auch dadurch seinen Reiz ausübt, dass man sich beim Spielen und Planen Zeit nimmt, tief in die #Materie einzutauchen und nicht einfach nur eine Aufgabe nach der nächsten abzureißen.
Denn natürlich könnte man auch ziemlich schnell durch den Story Modus hasten. Die Liebe zum Detail im Spiel hält einen aber davon ab, weil man jeden Moment und jedes Detail einfach genießen möchte.
Nun darf man sich aber »#Anno 117: #Pax #Romana« nicht ausschließlich als blühende Wiese des Wohlgefallens vorstellen. Denn natürlich hatte der Alltag im römischen Reich auch seine Tücken. Krisensituationen wie Stadtbrände, Hungersnöte und allgemeine Ressourcenknappheit gehen da schon sehr an die Nerven und erfordern dann aber auch kühles handeln,
Die Kampagne bietet nicht nur verschiedene Quests, sondern eben auch Entscheidungen, die in verschiedenen Begegnungen zu treffen sind. Hier hätte man sich zwar an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Tiefe gewünscht, um einen individuellen Ablauf der Kampagne zu gewährleisten. Die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sind jedoch absolut ausreichend, um schönes Spielgefühl im Laufe des Storymodus zu erzeugen. Knallharter Geschäftsmann, Menschenfreund oder eher Despot? Jeder kann hier seinen Weg einschlagen und natürlich macht es auch Spaß, mal der Böse zu sein. Auch wenn sich das an anderer Stelle manchmal dann auch rächt.
Und gerade das Ressourcenmanagement auf Basis der Produktionsketten ist ein wahres Füllhorn an Möglichkeiten und bietet viel Motivation, den Aufbau seiner Wirtschaft voranzutreiben.
Und wie so oft ist es eben auch bei »Anno 117 Pax Romana« so, dass man zunächst einmal drei oder vier Spielstände in die Tonne treten kann, weil man drauflos geplant hat. Aber auch hier lohnt es sich, mit Weitblick zu planen, um nicht ständig Gebäude abreißen zu müssen.
Was unglaublich viel Spaß macht, ist die Tatsache, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung in Kategorien eingeteilt werden. Und so steht man vor der Entscheidung, ob man der Bevölkerung hochwertige Waren zur Verfügung stellt oder eben ihre Zufriedenheit immer nur knapp am Limit hält.
Die Tatsache, dass man bezüglich der Ressourcen nun nicht mehr komplett in der Breite aufgestellt sein muss, sondern sich in gewisser Weise spezialisieren kann, macht den Aufbau der Stadt etwas flüssiger und hilft, in bestimmten Situationen auch eher den Überblick zu behalten.
Es mag auf den ersten Blick ein wenig trocken klingen, aber sich immer mal wieder durch die Statistiken zu klicken, die Balken im Auge zu behalten und gegebenenfalls entgegenzusteuern, macht unfassbar viel Spaß.
Der #Sandbox Modus bietet selbst den Spielern, die die Kampagne durchgespielt haben, viele interessante Dinge. Allen voran die Einteilung in zwei Regionen: Latium, dem Herzen des römischen Reiches, wo goldenes Licht, fruchtbare Inseln und blaues Wasser das klassische »Anno« Gefühl vermitteln und Albion das genaue Gegenteil mit einer rauen Region, düster und stürmisch. 2 Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Aber ist »Anno 117: Pax Romana« einfach nur alter Wein in neuen Schläuchen? Nun, den direkten Vergleich zu »Anno 1800« habe ich nicht, doch allein schon die Thematik des römischen Reiches birgt so viel lebendige Kultur. Die Landschaften und Gebäude sind dem so wunderschön angepasst, dass man dieses Setting nur genießen kann. Wenn halt die Stadtbrände nicht wären.
Streitkräfte spielen bei »Anno 117 Pax Romana« natürlich auch eine Rolle. Aber keine so prägende Rolle, dass man wie es bei anderen Aufbau Spielen der Fall ist, ständig Angst haben muss, dass das gerade Erbaute wieder in Schutt und Asche gelegt wird. Ganz außer Acht sollte man jedoch die Kriege nicht lassen.
Unter dem Strich ist »Anno 117: Pax Romana« ein #Spiel, für das man sich einfach Zeit nehmen sollte und auch die Geduld haben sollte, dass nicht alles von Anfang an so funktioniert wie gewünscht. Gerade das neue Bedürfnissystem erfordert, dass man sich ein wenig damit beschäftigt. Nicht jede Möglichkeit im Spiel ist ein Selbstläufer. Aber sich mit den zahlreichen Statistiken zu beschäftigen, freu dich erregt mitzubekommen, dass sich die Werte der Wolken erhöhen und man so immer mehr zufriedene Bürger in seiner Stadt hat, das ist schon ein sehr beruhigendes Gefühl. Und sind wir mal ehrlich: Das Spiel würde schnell seinen Reiz, wenn ohne Widerstände alles sofort funktionieren würde.
Dazu kommt, dass es einfach eine große Freude ist mitzuerleben, wie die Stadt immer weiterwächst, die Gebäude pompöser und imposanter werden und zum Beispiel auch die Konstruktionen der Aquädukte, die nicht immer ganz einfach ist, ist eine schöne spannende Herausforderung.
Daher werde ich in den kommenden Wochen und Monaten noch viele Stunden beim Aufbau verbringen und meine Bürger hoffentlich noch lange zufriedenstellen.









