

Alicia Gilbert: Digital Detox hält meistens nur wenige Stunden. Foto: Alicia Ernst, Uni Mainz, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Digital Detox fördert Wohlbefinden zwei Stunden
#Digital #Detox fördert Wohlbefinden zwei Stunden
- Effekt verpufft laut neuer #Studie schnell – kein Einfluss auf das #Stressempfinden nachgewiesen
#Mainz, #Erlangen, #Nürnberg, PTE, 8. Januar 2026
Wer häufiger offline ist als üblich, ist besser gelaunt, fühlt sich energetischer und anderen stärker verbunden. Zu dem Schluss kommen Forscher der Johannes Gutenberg Universität Mainz (JGU) und der Friedrich Alexander Universität Erlangen Nürnberg.
Keine #Nachhaltigkeit
Ein nachhaltiger Effekt von #Online #Pausen ist aber nicht zu erwarten, betonen die Fachleute. »Diese Zusammenhänge sind recht klein und verpuffen nach 2 bis 3 Stunden«, heißt es in der Studie.
»Und einen Zusammenhang zwischen ›Digital Disconnection‹ und dem Stressempfinden konnten wir nicht feststellen«, so JGU Forscherin Alicia Gilbert. Jedoch sei das Studien Design wichtig.
237 Nutzer begleitet
Die Experten haben beobachtet, wie vor allem junge Menschen Digital Disconnection in ihrem Alltag bereits anwenden und wie sich dies in konkreter Weise auf deren Wohlbefinden auswirkt.
Dazu haben sie die Teilnehmer zwei Wochen lang mehrmals täglich nach #Digital #Disconnection #Handlungen sowie dem persönlichen Befinden befragt. 237 Personen zwischen 18 und 29 Jahren nahmen an der Studie teil.
Zu den Strategien, die die #Forscher abgefragt haben, gehören die komplette Abstinenz etwa von #Social #Media sowie kleinere Ansätze wie das Stummschalten von Benachrichtigungen oder das zeitweise Einschalten des Flugmodus.
Parallele Weiternutzung
»Es zeigte sich, dass die Teilnehmer vielfach auch in Situationen, in denen sie angaben, von einem digitalen Medium zu disconnecten, andere digitale Medien weiterhin nutzten etwa wenn sie das Smartphone weglegten, aber gerade am Laptop arbeiteten«, berichtet Gilbert.
Wie stark der positive Zusammenhang mit der Stimmung war, hängt laut der Studie außerdem mit dem Grund für die Abstinenz zusammen. Fuße die Digital Disconnection auf eigener Wahl oder werde als solche wahrgenommen, sei der Benefit für das Wohlempfinden höher. Druck sei kontraproduktiv.









