KWS History: Geschichte, Zukunft – auf Zeitreise in Güterslohs polnischer Partnerstadt GrudziądzZoom Button

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KWS History: Geschichte, Zukunft – auf Zeitreise in Güterslohs polnischer Partnerstadt Grudziądz

KWS History: Geschichte, Zukunft – auf Zeitreise in Güterslohs polnischer Partnerstadt Grudziądz

  • Ein Reiseziel im pommerschen Nordpolen mit bester Verkehrsanbindung, das sich in den vergangenen 25 Jahren mit Turbogeschwindigkeit verändert hat.

#Gütersloh, Oktober 2014

Sanft dahingleiten im offenen Ausflugsboot auf der #Weichsel, den Anglern zuwinken, die am #Ufer auf #Dorsch und #Hecht spekulieren, die imposante historischen Backsteinkulisse der Speicher an sich vorbei ziehen lassen und einfach mal mit der Kamera drauf halten – so könnte ein Herbst Wochenende in Grudziądz (Graudenz) beginnen, Güterslohs polnischer Partnerstadt. Das Wetter meint es häufig gut mit der Stadt, die dank hervorragender Anbindung an den #Flughafen #Danzig mal gerade eine Halbtagesreise entfernt ist. Doch nicht nur aus diesem Grund setzt man hier verstärkt auf #Tourismus.

Man muss nicht extra darauf hinweisen, dass sich die Stadt in #Nordpolen, eine dreiviertel Autostunde südlich von Danzig gelegen und an Einwohnern exakt so groß wie Gütersloh mit 96.000 Einwohnern, in den vergangenen 25 Jahren mit Turbogeschwindigkeit entwickelt hat. Die Veränderungen sind augenfällig: hervorragend restaurierte Bauten, Plätze und Wege in der Altstadt, trendige Restaurants und Cafés, ein 30.000 Quadratmeter großes Shopping Center mit abwechslungsreichem Ladenmix – auch #Gerry #Weber ist hier – und großer Aufenthaltsqualität am Rand der Innenstadt, eine große moderne #Klinik als #Gesundheitszentrum für die gesamte Region und ein neuer Hafen, der gleichzeitig Zentrum für hochklassigen #Rudersport und #Kanusport ist. 

Alt und neu ergänzen sich auch in den Plänen zur Wiederbelebung der #Trambahn, die ab nächstes Jahr von der Innenstadt bis in die Vororte führen soll. Die Schienen sind an vielen Stellen bereits ausgelegt, an anderen ist die Altstadt gerade eine Baustelle – Symbol für den Umbruch, in dem sich Grudziądz noch immer befindet. Viel ist besonders in den letzten zehn Jahren investiert worden. An Projekten wie Hafen und Trambahn Trasse prangt das EU Logo. Aber auch ein hohes Maß an Eigeninitiative bringen die Grudziądzer mit. Kontakte mit #China mündeten nicht nur in eine Städtepartnerschaft mit dem südchinesischen #Nanning, sondern sollen auch die wirtschaftliche Entwicklung voranbringen. Die städtische #Wirtschaftsförderung setzt auf Investitionsunterstützung und Ansiedlungsunterstützung und wirbt auf ihrer Website mit erschlossenen #Gewerbegrundstücken. Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist erklärtes Ziel und dafür sind auch in einer aufstrebenden polnischen Stadt alle Anstrengungen nötig. Auch im Tourismus sieht man dabei Zukunftspotenziale. Marek Schikora, als Stadt Vizepräsident unter anderem für Wirtschaftsförderung zuständig, kann dabei nicht nur mit der malerischen Weichsel und dem neuen Hafen werben, der bald auch schon als #Marina für #Hausboote zur Verfügung stehen soll. Ein breit angelegter Radweg führt den Fluss die Stadt entlang und schon nach wenigen 100 Metern ins satte Auengrün. Die historische Innenstadt erzählt mit zahlreichen Anlaufpunkten, veritabler Backsteingotik, Kirchen, Klöstern verwinkelten Gassen und der imposanten Speicher Silhouette über der Weichsel die ebenso wechselvolle wie abwechslungsreiche Geschichte dieser Stadt am Fluss mit ihrer preußischen Vergangenheit und der Militärtradition, die sich in der historischen aber auch heute noch militärisch genutzten Zitadelle widerspiegelt. Gerade ist außerdem der mittelalterliche Burgturm wieder aufgebaut worden, und man hat die Grundmauern freigelegt – eine weitere Station auf der Zeitreise durch Grudziądz. Für die Pause zwischendurch gibt es eine ganze Reihe von #Restaurant Empfehlungen, in denen Tradition und ziemlich angesagte Ausstattung eine inspirierende Liaison eingehen. 

Das gilt auch für das #Hotel »Hanza Palac« in Rulewo, einem kleinen Dorf, etwa 18 Kilometer vor Grudziądz. Das Haupthaus eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes ist von einem Investor zu einem kleinen #Wellness Paradies umgebaut worden. Großzügige, geschmackvoll eingerichtete Zimmer gehören ebenso zu dem Anwesen wie ein Spa Bereich, ein Hochseilgarten, die Naturumgebung und eine durchaus ambitionierte Küche. Wer direkt in der Stadt wohnt kann in den der #Geotermia neue Kraft tanken, einem #Thermalbad mit #Fitnessstudio, #Spa, #Schönheitssalon und einem #Camperpark. Ganz in der Nähe der Stadt liegen auch mehrere Seen, am Rudnickie See laden Zeltplatz und Blockhäuser zum Erholungsaufenthalt im #Kiefernwald ein. Den Ausflug nach Danzig, dieser herrlichen Stadt an der #Ostsee, spielt bei dieser Fülle von Angeboten dann schon fast eine Nebenrolle. Aber man muss ja nicht alles auf einmal erledigen. Dank günstiger Flugverbindung (von Dortmund) und gut ausgebauter Straßen ist Grudziądz Gütersloh nahgerückt – Grund genug sich von der legendären polnischen Gastfreundschaft zu überzeugen.

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