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Brands Spiele Check: »Kilia« von »Huch!«

Brands Spiele Check: »Kilia« von »Huch!«

#Lippstadt, 14. Dezember 2025

Es gibt #Spiele, die machen allein schon wegen des Covers der Spieleverpackung Lust, das Spiel auszuprobieren. Dazu gehört auch »Kilia« von »Huch!«.

Hier übernehmen 2 bis 4 Spieler in einem Spielalter ab 14 Jahren über eine Spielzeit von 60 Minuten die Rolle aufstrebender Reeder, die sich in der #Hafenmetropole #Kiel einen Namen machen wollen. Sie weiten ihr Handelsnetz aus, bauen #Schiffe, erlernen neue Fähigkeiten und sichern sich die #Kunst einflussreicher Persönlichkeiten in der Stadt.

Der positive Ersteindruck, den man vom #Spiel durch das #Cover erhält, setzt sich mit dem Spielmaterial fort. Die Auftragskarten und Aktionskarten sind schön und in dezenten Farbtönen gestaltet. Man könnte was sagen in der Art der typisch hanseatischen Zurückhaltung.

Dazu kommen die Waren #Salz, #Getreide, #Ziegel und #Holz, die nicht einfach als farbige Würfel gestaltet sind, sondern schon in einer thematischen Ausführung. Und das alles macht schon beim Spielaufbau Spaß, sich mit dem Spielmaterial zu beschäftigen.

Alles dreht sich im Spiel um die Aktionskarten, von denen man jeweils eine aus der Auslage des Ratstableaus nehmen kann. Diese Aktionskarten sind multi use, man kann sie entweder zum Ausbau seines persönlichen Tableaus nutzen oder aber als Händler auf dem #Marktplatz.

Der Ausbau in den Bereichen #Schloss, #Universität, #Werft und #Backhaus erfordert natürlich bestimmte Waren, sodass das Ressourcenmanagement ein wichtiger Aspekt des Spiels ist.

Der Ausbau der verschiedenen Bereiche hat je nachdem auch Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. So gewinnt man durch den Ausbau des Schlosses weiter an Einfluss. Dies hat im Spiel die Auswirkung, dass sich die Kartenauswahl erhöht und man neue Aufträge bekommt.

Durch den Ausbau der Universität erlangt man neues Wissen und Fähigkeiten, die im Spiel dauerhafte Vorteile bringen.

Sehr interessant gelöst ist dabei der Bereich der Werft, wo man das Schiff ausbauen und dabei mehr Waren einsammeln kann. Denn zunächst einmal beginnt man mit einem Schiff der Stufe 1, das in den Kanal auf dem persönlichen Tableau gelegt wird. Durch den Ausbau der Werft, kann man sich dann höherwertige Schiffe zulegen, die dann auch entsprechend mehr waren einsammeln.

Dies ist einer der zahlreichen Punkte in »Kilia« die thematisch treffend umgesetzt worden sind und die den Spielspaß steigern.

Alles hängt im Grunde genommen miteinander zusammen. So benötigt der, der mit einem höherwertigen Schiff mehr waren einsammelt, natürlich auch mehr Packhäuser, wo man die waren lagern kann.

Und somit dreht sich alles in »Kilia« in um den Erwerb und dem Wiederverkauf von Waren, um Aufträge zu erfüllen.

Es sind die kleinen, aber feinen Details, die einem im Laufe des Spielverlaufs auffallen, die den Spielspaß an Kilia ausmachen.

Im Grunde genommen ist es eine wundervolle, nostalgische Wirtschaftssimulation wobei vielleicht sogar das angegebene Spielalter von 14+ etwas zu hoch angesetzt ist. Aber das kann ja dann auch jeder für sich entscheiden.

»Kilia« ist ein sehr positives Beispiel dafür, dass ein anspruchsvolles Handelsspiel großen #Spielspaß und #Spieltiefe bringen kann, ohne dass es mit zu viel Material überfrachtet wird. Viele kleine Kniffe im Spiel sorgen dafür, dass sich keine Partie wie die nächste anfühlt Punkt und zudem ist die Spielzeit von rund 1 Stunde so getaktet, dass es selten an einem Abend bei einer #Partie bleibt.

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